BI Rennstraße bezweifelt Wirtschaftlichkeit des Windparks

Wenn es um den Windpark Weilrod und seine Wirtschaftlichkeit geht, bemüht die BI Rennstraße gerne bekannte Persönlichkeiten. War es in einer ihrer Pressemitteilungen vor kurzem Albert Einstein,

Wenn es um den Windpark Weilrod und seine Wirtschaftlichkeit geht, bemüht die BI Rennstraße gerne bekannte Persönlichkeiten. War es in einer ihrer Pressemitteilungen vor kurzem Albert Einstein, wird jetzt der Philosoph Arthur Schopenhauer zitiert mit den Worten: „Meistens belehrt erst der Verlust uns über den Wert der Dinge.“ Damit garniert die Bürgerinitiative ihren Vorwurf, der Ertrag des Windparks in Riedelbach sei unbefriedigend. Die Vorhersagen der Kritiker würden damit bestätigt. Die BI bezieht sich auf vom Haupteigentümer Abo Invest im Internet veröffentliche Zahlen ().

Nach nur vier Monaten bleibe der Windpark bereits rund 34 Prozent unter seinen Erwartungen, „was bis dato ein Umsatzdefizit von ca. 575 000 Euro bedeutet“, heißt es in der jüngsten Pressemitteilung. Werde das Ergebnis um die gesetzlich verordnete Nachtabschaltung bereinigt, seien es noch rund 29 Prozent. Das Windjahr 2015 habe zwar „zurückhaltend“ begonnen, doch im direkten Vergleich zu anderen Windparks bleibe der Weilroder deutlich zurück, lautet das Fazit der BI.

„Eine regionale Wertschöpfung in Form von Gewerbesteuer-Zahlungen kann bei dem umstrittenen Projekt vorerst ausgeschlossen werden“, vermutet die Bürgerinitiative und stellt die Frage, ob die vereinbarten Pachtzahlungen für die Zukunft sicher sind. Ihr blumiges Resumee: „Die Antwort weiß ganz allein der Wind.“

(ohl)

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