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Weilrod unter 115

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Weilrod (evk) Einstimmig sprach sich der Haupt- und Finanzausschuss (HFA) dafür aus, dass auch die Gemeinde Weilrod am Projekt »Behördenrufnummer 115« teilnimmt. Testweise werden auf dieser Rufummer im Servicecenter der Stadt Frankfurt am Main auch telefonische Anfragen von Bürgern des gesamten Hochtaunuskreises beantwortet oder an die entsprechende Kommune weitergeleitet.

Erste Erfahrungen von Kommunen aus dem Vordertaunus zeigen nach Information von Bürgermeister Götz Esser (FWG), dass dieser Nummer bisher wenig genutzt werde.

Außerdem hatte Esser zwei Mitteilungen für die HFA-Mitglieder. So wurden in Weilrod bis zur vergangenen Woche 52 aus der Ukraine geflüchtete Menschen aufgenommen. Zur Aufwandsfinanzierung erhält die Gemeinde vom Hochtaunuskreis eine Pauschale von 15 Euro pro Person und Tag. Davon verwendet die Verwaltung etwa 6 Euro pro Person und Tag zur Anmietung von Wohnraum. Für weitere Unterstützungsleistungen stehen derzeit pro Monat noch etwa 14 000 Euro zur Verfügung. Zur Bewältigung der vielfältigen administrativen Aufgaben hat die Gemeinde befristet bis Jahresende zwei Teilzeitmitarbeiter eingestellt. Sara Billion begleitet die Geflüchteten zu Behörden und dolmetscht. Bernd Zorn hilft bei der Wohnraumsuche und -anmietung. Für diese beiden Leistungen wendet die Gemeinde monatlich etwa 2500 Euro auf.

Die Energieversorgung GmbH Limburg kündigt den Wärmestromvertrag mit der Gemeinde Weilrod vom 5. Oktober 2020 für bestimmte Lose zum Ende der Erstlaufzeit zum 31. Dezember 2023. Hintergrund sind die stark gestiegenen Kosten für Ökostrom, das deutlich erhöhte Risiko aufgrund der zunehmenden Fotovoltaikanlagen in Verbindung mit den enorm gestiegenen Bezugskosten für Wärmestrom am Tagesmarkt.

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