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In Weilrod will jeder wohnen

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Von: Kurt Hoeppe

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WEILROD - (kh). Investitionen in die Infrastruktur und in die Bildung sowie die Bewahrung der Vergangenheit und das Rüstzeug für die Zukunft: Unter diese Überschrift ließe sich ein Jahresrückblick für die Gemeinde Weilrod stellen. So viel hat sich 2019 in der ländlichen Großgemeinde getan, dass man sich auf Stichworte beschränken muss, um die vielen Ansätze für einen fortschrittlichen Wandel zu nennen.

Erstmals fand an der Max-Ernst-Schule in Riedelbach eine Ausbildungsmesse statt: Unter dem Motto "Pack´s an - gestalte Deine Zukunft" können sich Schüler über ihre berufliche Zukunft informieren. Unter Federführung der Gemeinde Weilrod gründet sich die Holzagentur Taunus GmbH, der 18 weitere Kommunen angehören. Eine gute Vermarktung ist wichtig: Das zeigt sich im Laufe des Sommers, als durch anhaltende Trockenheit und damit verbunden eine Borkenkäferplage eine große Menge Schadholz anfällt. Eine kleine Sensation: Die archäologischen Ausgrabungen an der Ruine Landstein; hier werden Reste von gleich drei Kirchen gefunden. Im Rahmen der Interkulturellen Woche im Hochtaunuskreis feiern Deutsche und Geflüchtete in der Gemeinschaftsunterkunft Erbismühle ein "Sommerfest der Kulturen". Weilrod ist eine beliebte Wohngemeinde: Das Baugebiet Neuerborn wird weiter entwickelt und die bislang verbliebenen Bauplätze der Gemeinde gehen weg, auch im Gewerbegebiet "Ensterwiesen". Für Rod an der Weil ergeben sich durch die Vorstellung einer Bebauung Im Grund mit seniorengerechten und barrierefreien Wohnungen neue Perspektiven. In Hasselbach wird das Breitbandnetz ausgebaut und Weilrod ist die zweite Kommune in Hessen, die ein IoT Netz aufbaut (Internet der Dinge).

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