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Weiter Wassernotstand

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Technik des neuen Hochbehälters noch nicht fertig

Grävenwiesbach -Der Wassernotstand in der Gemeinde Grävenwiesbach wird über den heutigen Freitag hinaus verlängert. In der Gemeindevertretersitzung am Dienstag in Hundstadt teilte Erster Beigeordneter Heinz Radu (FWG) mit, dass der Gemeindevorstand eine entsprechende Entscheidung treffen wird. Bekanntlich hatte die Gemeinde schon im Juni aufgrund des akuten Wassermangels für den Zeitraum bis 15. Juli gemäß Gefahrenabwehrverordnung über die Einschränkung des Verbrauchs bei Notständen in der Wasserversorgung den Trinkwassernotstand festgestellt.

Grundlage für die damalige Entscheidung war eine vermutlich aufgrund der großen Sommerhitze außergewöhnlich hohe Wasserentnahme in der Nacht vom 15. bis 16. Juni aus dem Hochbehälter "Hasselborner Straße" (Hochzone Grävenwiesbach), wegen der das zwingend notwendige Vorhalten der Brandwasserreserve gefährdet war.

Ursprünglich sollte die neue Wasserleitung zwischen dem Hochbehälter Mönstadt und dem Hochbehälter Hasselborner Straße einen Wasserengpass bei extremer Hitze verhindern. Die zusätzliche Lieferung von Wasser aus Mönstadt beziehungsweise Heinzenberg in den Hochbehälter Hasselborner Straße aus der neugebauten Wasserleitung war im Juni nicht möglich, weil die technische Ausstattung noch nicht fertiggestellt war. Mit der erwarteten Lieferung der Pumpen im Juli sowie des Einbaus der Technischen Ausstattung sollte der Engpass behoben werden.

Eben jene technische Ausstattung durch Steuerelemente ist nach wie vor nicht gegeben, teilte Radu am Dienstag im Parlament mit. Aufgrund der in den nächsten Wochen erwarteten Rückkehr der Extremhitze sowie einer erneut zu erwartenden erheblichen Trinkwasser-Mehrentnahme bei Aufhebung derderzeitigen Einschränkungen einer sieht sich der Gemeindevorstand gezwungen, den Wassernotstand aufrechtzuerhalten. aro

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