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»Who cares?! Wege aus der Fürsorge-Falle«

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Hochtaunuskreis (red). Unter der Überschrift »Who cares?! Wege aus der Fürsorge-Falle« laden das Bad Homburger Netzwerk der Frauenvereine und Organisationen und die Katholische Erwachsenenbildung - Bildungswerk Hochtaunus am Samstag, 5. März, von 15 bis 16.30 Uhr zu einer Online-Podiumsdiskussion ein. Hintergrund: Die Covid 19-Pandemie hat die mangelnde Wertschätzung und Unsichtbarkeit sowohl der bezahlten als auch unbezahlten Care-Arbeit sichtbar gemacht.

Dabei ist längst klar, dass die sogenannten personengebundenen Dienstleistungen im Gesundheits-, Erziehungs-, Sozial- und Pflegesektor im Jahr 2030 den mit Abstand größten Berufsbereich ausmachen werden.

Diese systemrelevanten Berufe werden überwiegend von Frauen ausgeübt. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie wenig Anerkennung erfahren und meist unter Arbeitsverdichtung, Überlastung und Personalmangel leiden. Ein Großteil der unbezahlten Care-Arbeit findet im häuslichen Bereich statt. Auch hier sind es überwiegend die Frauen, die sich um die menschlichen und sozialen Bedürfnisse wie Erziehung, Pflege, Betreuung, Haushalt und vieles mehr kümmern. Was muss passieren, damit die bezahlte als auch die unbezahlte Care-Arbeit fair und geschlechtergerecht wird? Zum Thema sprechen kompetente Referentinnen. Kontakt und Anmeldungen bis Donnerstag, 3. März, via E-Mail bei gaby.pilgrim@ bad-homburg.de oder telefonisch unter 06172 / 100-3002. Für die Veranstaltung wird das Videokonferenztool »zoom« genutzt (https://zoom.us). Man benötigt dafür nur eine stabile Internet-Verbindung.

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