Info: Auch das Bistum Limburg siedelt sich auf der Dietkircher Höhe an

Das Bistum Limburg ist ebenfalls am Kauf des Mundipharma-Areals beteiligt: Es erwirbt das Verwaltungsgebäude I für knapp 3,7 Millionen Euro und will auch das Conference-Center (CC) mit nutzen.

Das Bistum Limburg ist ebenfalls am Kauf des Mundipharma-Areals beteiligt: Es erwirbt das Verwaltungsgebäude I für knapp 3,7 Millionen Euro und will auch das Conference-Center (CC) mit nutzen. Das neue Pharma-Unternehmen „Fidelio Healthcare“

übernimmt die Produktion von Mundipharma und damit 85 Beschäftigte. Es wird im CC eine Etage mieten; eine weitere Etage will die Stadt an eine kirchliche Einrichtung vermieten. Das Erdgeschoss mit seinen Konferenzräumen soll sowohl vom Bistum als auch von der Stadthallen GmbH genutzt werden.

Das Bistum steht mit seiner Verwaltung vor den gleichen Herausforderungen wie die Stadt: Das Gebäude am Roßmarkt in der Altstadt muss ebenfalls saniert werden. Noch steht nicht fest, was wirtschaftlicher ist: Sanieren oder abreißen und neu bauen. Neue Hausinstallationen sind dort ebenso notwendig wie eine neue Fassade, ein neues Dach und ein neuer Brandschutz für zehn Millionen Euro.

Dazu kommen weitere Kosten für das Katharina-Kasper-Haus neben der Marienschule in Limburg. Dort waren Gefahrstoffe in Bauteilen gefunden worden, unter anderem Asbest. Im Katharina-Kasper-Haus hat der Diözesan-Caritasverband seinen Sitz, auch Teile der Bistumsverwaltung sind dort untergebracht. In dem 1967 errichteten zehngeschossiges Hochhaus mit rund 8000 Quadratmetern Bürofläche waren überall Asbestfasern im Wandputz gefunden worden. Solange man die Oberflächen nicht bearbeite, könnten die Schadstoffe nicht freigesetzt werden, hieß es, als das Bistum damit im Februar an die Öffentlichkeit ging. Das gelte auch für den krebserregenden Schadstoff PCB, der im Außenbereich der Fassade in Fugen festgestellt worden sei, außerdem für PCP in einer Holzdecke. Das Mundipharma-Verwaltungsgebäude auf der Dietkircher Höhe soll als Ersatz für die Mitarbeiter des Ordinariats und des Diözesan-Caritasverbands dienen. red/KNA

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