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Wochentags in den Abendstunden ist es besonders schlimm. Dann kommen Bornheimer, Nordendler und viele, viele andere Frankfurter schnell auf 45 Minuten Parkplatzsuchverkehr.

Wochentags in den Abendstunden ist es besonders schlimm. Dann kommen Bornheimer, Nordendler und viele, viele andere Frankfurter schnell auf 45 Minuten Parkplatzsuchverkehr. Glücklich darf sich schätzen, wer nach endlosem Schleifendrehen am Ende einen halblegalen Parkplatz ergattert. Das nervt. Doch zusätzliche Anwohnerparkplätze lösen das Problem nicht. Der Parkdruck ist vielerorts so hoch, dass die allermeisten Autofahrer ein Knöllchen riskieren, nicht selten aus purer Verzweiflung. Manchmal auch aus Kalkül, denn die Stadtpolizei kommt mit dem Kontrollieren längst nicht mehr hinterher. Und verglichen mit den Kosten fürs Parkhaus oder einen Mietparkplatz machen sie oftmals gar keinen schlechten Schnitt, selbst wenn ab und an ein Strafzettel hinterm Scheibenwischer klemmt. Bevor die Stadt also zusätzliche Anwohnerparkplätze schafft, muss sie es erstmal schaffen, die bestehenden Bewohnerparkzonen auch regelmäßig zu kontrollieren. Sonst kann sie sich das Aufstellen weiterer Schilder, die ohnehin keiner mehr beachtet, sparen.

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