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Günter Murr. Foto: Salome Roessler

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Anfangs glaubte kaum jemand daran. Doch der Nachtverkehr bei Bussen und Bahnen in Frankfurt ist eine große Erfolgsgeschichte. An den Wochenenden sind immer mehr Nachtschwärmer nicht mit dem Auto

Anfangs glaubte kaum jemand daran. Doch der Nachtverkehr bei Bussen und Bahnen in Frankfurt ist eine große Erfolgsgeschichte. An den Wochenenden sind immer mehr Nachtschwärmer nicht mit dem Auto unterwegs, sondern mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Verkehrssicherheit und zum Schutz der Anwohner vor Lärm und Abgasen. Die Nachfrage ist mittlerweile so groß, dass die Kapazitäten an der Umsteigehaltestelle Konstablerwache kaum noch ausreichen. Deshalb ist es konsequent, den Nachtbetrieb auf weitere Schienenstrecken auszuweiten.

Sinnvoll ist es auch, ein Netz anzubieten, das sich am regulären Tagesbetrieb orientiert. Es wird auf diese Weise ganz selbstverständlich, sich rund um die Uhr ohne Auto in der Stadt zu bewegen. Dieser Standortvorteil ist die Summe von 2,4 Millionen Euro jährlich mehr als wert. Zumal sich Frankfurt jetzt endlich mit Berlin messen kann – zumindest, was das nächtliche U-Bahn-Angebot betrifft.

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