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Die Nachbarstädte Bad Vilbel und Karben als Gegner? Ein wenig scheint das bei der Geschichte der Kletterhalle durch. Die vermeintliche Konkurrenz der beiden Städte ist durchaus in manchem Politikerhirn

Die Nachbarstädte Bad Vilbel und Karben als Gegner? Ein wenig scheint das bei der Geschichte der Kletterhalle durch. Die vermeintliche Konkurrenz der beiden Städte ist durchaus in manchem Politikerhirn verankert – in beiden Städten, in verschiedenen Parteien. Erinnern wir uns zum Beispiel an Karbens Blockade eines großen B3-Ausbaus vor inzwischen drei Dekaden.

Wettbewerb zwischen zwei Nachbarkommunen kann belebend wirken, sicher. Er muss aber ein gesundes Maß behalten. Und sollte stets hinterfragt bleiben. Die Nachbarstädte sind ja nun gegenseitig wirklich nicht die Hauptkonkurrenten bei Gewerbeansiedlungen. Siehe Projekte wie das Segmüller-Möbelhaus oder die Brandenburg-Fleischfabrik.

Die wahre Konkurrenz sitzt in Eschborn, Erlensee, Bad Homburg und auch in Frankfurt – also überall. Mit dem gemeinsamen Portfolio an Möglichkeiten könnten Bad Vilbel und Karben sicher noch besser auf dem harten Investorenmarkt bestehen.

Es könnte sich also lohnen, einmal die Vergangenheit abzuhaken und gemeinsam mehr zu gewinnen. Dafür ist die Kletterhalle eine wunderbare Blaupause.

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