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Es ist keine gute Nachricht, die elf Kioskbetreiber jetzt bekamen. Die Pacht für ihre Büdchen steigt drastisch. Allerdings darf man nicht vergessen, dass die Miete für Frankfurter Verhältnisse ziemlich günstig war.

Es ist keine gute Nachricht, die elf Kioskbetreiber jetzt bekamen. Die Pacht für ihre Büdchen steigt drastisch. Allerdings darf man nicht vergessen, dass die Miete für Frankfurter Verhältnisse ziemlich günstig war. Trotzdem: Auch Gewerbemieten müssen der Ertragsfähigkeit des Mieters angemessen sein. Und so wahnsinnig reich werden Kioskbetreiber nicht mit ihrem Geschäft.

Es ist die Stadt, die es über Jahre versäumt hat, die Pacht anzupassen, und diese jetzt zum Teil sogar rückwirkend auf das heutige Niveau anhebt. Dabei wird das Stadtmarketing nicht müde, stolz auf die lange Tradition und Geschichte der Wasserhäuschen zu verweisen. Einige der mehr als 100 Jahre alten Büdchen wurden unter Denkmalschutz gestellt. Wasserhäuschen gehören zur Frankfurter Kultur wie der Apfelwein. Die Pflege dieser Kultur sollte der Stadt etwas wert sein – irgendwo im städtischen Haushalt wird es doch wohl einen Topf geben, den man dazu anzapfen kann.

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