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Sie hat Diskussionsrunden organisiert, renommierte Vertreter aus der europäischen Kulturszene um Rat gefragt und sich Beispiele für gelungene Bühnenprojekte in anderen Metropolen angesehen.

Sie hat Diskussionsrunden organisiert, renommierte Vertreter aus der europäischen Kulturszene um Rat gefragt und sich Beispiele für gelungene Bühnenprojekte in anderen Metropolen angesehen. Nur eins hat Ina Hartwig versäumt: Sie hat noch immer kein tragfähiges Konzept vorzuweisen, wie sie sich die Zukunft der Städtischen Bühnen vorstellt. Von der Klärung elementarer inhaltlicher Fragen scheint sie noch Lichtjahre entfernt. Nach wie vor ist unklar, ob es einen Neubau geben soll oder eine Sanierung im Bestand. Und wo ein potenzieller Neubau entstehen könnte, steht ebenfalls in den Sternen. Dass sie nun mit einer Personalentscheidung voranprescht, anstatt sich auf die dringend zu klärenden, inhaltlichen Fragen zu konzentrieren, ist mehr als ungeschickt.

Oder ist es vielleicht nur der Hilferuf einer überforderten Dezernentin, welche die Verantwortung für das hochkomplexe Bühnenprojekt möglichst schnell auf anderen Schultern abzuladen sucht, weil sie sich selbst damit überfordert fühlt?

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