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Zwei Meinungen stehen im Raum über den Zustand des Brunnencenters. Ladenbesitzer Engelhardt meint, der Zustand sei mehr als kritisch, der Eigentümer DWS nennt den Leerstand im Center „moderat“.

Zwei Meinungen stehen im Raum über den Zustand des Brunnencenters. Ladenbesitzer Engelhardt meint, der Zustand sei mehr als kritisch, der Eigentümer DWS nennt den Leerstand im Center „moderat“. Diese Diskrepanz ist ein gutes Beispiel dafür, dass der Eigentümer selbst anscheinend wenig Ahnung hat, wie es um das Brunnencenter steht. Nun hat sich die Lage in den vergangenen Monaten noch einmal drastisch zugespitzt, so verschwinden zwischen September und Januar Floristin, Optiker und Vögele aus dem Center. Den Edeka als Ankermieter zu haben, reicht für die Attraktivität des Centers nicht aus. Ein Hoffnungschimmer ist jedoch das angekündigte Krisengespräch am morgigen Tag. Spät aber hoffentlich nicht zu spät, wollen sich die Verantwortlichen endlich an einen Tisch setzen! Die Stadt Bad Vilbel sollte bei diesem Gespräch nun einmal auf den Tisch hauen und klare Aussagen fordern, denn diese hat es vonseiten des Centermanagements oder der Eigentümer noch nie gegeben, sind aber längst überfällig.

Denn die Öffentlichkeit hat ihren Blick längst auf die Causa Brunnencenter gerichtet und ist durch die mangelnde Transparenz verunsichert. Insofern wäre es eine Blamage für alle Beteiligten, sollten nach dem Krisengespräch nicht endlich klare Schritte zur Rettung des Centers eingeleitet werden.

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