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Es ist auf den ersten Blick eine geniale Idee: Die eine Schule zieht zurück in ihr saniertes Gebäude und die nächste in der Schlange stehende Einrichtung bezieht die freigewordene Containeranlage.

Es ist auf den ersten Blick eine geniale Idee: Die eine Schule zieht zurück in ihr saniertes Gebäude und die nächste in der Schlange stehende Einrichtung bezieht die freigewordene Containeranlage. Allerdings gibt es im Falle der Diesterweg- und der Franckeschule ein Problem beim Tauschgeschäft: Die Diesterwegschüler müssten künftig mit dem Bus fahren, denn das Containerdorf liegt in Bockenheim und ist fußläufig definitiv nicht zu erreichen.

Was für die Franckeschule also ideal ist, sie liegt nur 400 Meter entfernt, wäre für die Diesterwegschule schlichtweg eine Katastrophe. Denn man darf nicht vergessen: Es handelt sich um eine Grund- und nicht um eine weiterführende Schule, die ausgelagert werden muss. Einem Zwölfjährigen kann man es durchaus zumuten jeden Morgen mit dem Bus in die Schule zu fahren. Aber einem Sechsjährigen?

Deswegen wäre die Containeranlage in Bockenheim wirklich nur eine absolute Notlösung – mehr nicht.

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