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Meinung

Kommentar: Später ist zu spät

Die Baustelle auf der B 275 ist nun seit einer Woche scharf geschaltet – mit deutlicher Verzögerung. An der „Schönen Aussicht“ rollen die Bagger, die gesamte Neutorstraße ist dicht. Nicht der Kern der Innenstadt, sondern ein kleiner Abschnitt ist also gesperrt, trotzdem ist der Durchgangsverkehr abgeschnitten.

Die Baustelle auf der B 275 ist nun seit einer Woche scharf geschaltet – mit deutlicher Verzögerung. An der „Schönen Aussicht“ rollen die Bagger, die gesamte Neutorstraße ist dicht. Nicht der Kern der Innenstadt, sondern ein kleiner Abschnitt ist also gesperrt, trotzdem ist der Durchgangsverkehr abgeschnitten.

Am gestrigen Markttag war wieder gut etwas los auf der Neutorstraße – ist doch wunderbar, also alles im Lot? Eher nicht. Warum gibt es nirgendwo ein Hinweisschild, dass zum Beispiel der Wochenmarkt weiter stattfindet und ob man die Geschäfte in der Neutorstraße mit erreicht?

Stattdessen werden Autofahrer mit „Anlieger bis Baustelle frei“ ausgebremst. Dem Einsatz von Ladenbesitzern ist es zu verdanken, dass der Markt gestern bis mittags gut besucht war. Die Autofahrer nehmen das Schild „Zufahrt Geschäfte Neutorstraße frei!“ gerne an.

Es geht um das Signal, das die Stadt an die Geschäftsleute sendet. Manche fühlen sich im Stich gelassen, ein Entgegenkommen ist nicht in Sicht. „Ich habe seit 30 Jahren mit Straßensperrungen zu tun, ich bin nicht so vermessen, mit einer Entschädigung zu rechnen“, ist eine Aussage, die zu Denken geben sollte. Dass es eine Kampagne gibt, die Mitte des Monats beginnt, ist wichtig und richtig. Aber später ist leider manchmal zu spät. . .

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