Monika Müller und Petra Visosky (rechts) haben einen kleinen Tisch mit den Buchgeschenken zum Welttag des Buches vorbereitet. Foto: dan
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Monika Müller und Petra Visosky (rechts) haben einen kleinen Tisch mit den Buchgeschenken zum Welttag des Buches vorbereitet.

Kultur

Geschenke zum Welttag des Buches

  • vonDr. Daniela Hamann
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Bischofsheimer Bibliothek hält Überraschung für die kleinsten Besucher bereit

Eine Überraschung in Form von einem Buchgeschenk wartet am Freitagnachmittag auf die kleinen Besucher der Bücherei in Bischofsheim. Gleich neben der Ausleihe am Eingang der Bibliothek steht ein Tisch mit 20 Exemplaren des Kinderbuchs "Biber undercover" von den Autoren Rüdiger Bertram und Timo Grubing.

Denn es ist der Welttag des Buches und daran konnte auch Corona nichts ändern. Diesen Welttag des Buches gibt es bereits seit 1995. Fast jedes Jahr hat sich die Bischofsheimer Bücherei seitdem an der Aktion beteiligt und bisher immer wieder Kindern ab 10 Jahren eine "Geschichte geschenkt." So erzählt es Doris Pichler, die Leiterin der Bücherei.

Viele leuchtende Kinderaugen

Dieses Jahr gebe es jedoch eine Besonderheit, so Pichler weiter. Auch jüngere Kinder dürften sich über ein Buchgeschenk freuen. Hinter dem Stapel mit den Biber-Geschichten hat das Team der Bibliothek auch zahlreiche Pixi-Büchlein aufgebaut.

Während die Bücherei "Biber undercover" aus dem eigenen Etat bezahlt hat, wurden die Pixi-Bücher für den Welttag des Buches gespendet. Ziel der Aktion ist es, Kinder weiter an die Literatur heranzuführen und für das Lesen zu begeistern. Die Kinder, die am Freitag mit ihren Eltern und Freunden in die Bücherei kommen, sind gar nicht gezielt wegen der Geschenk-Aktion da, wie sie erzählen.

Die meisten wollen einfach ihre ausgeliehenen Romane und Geschichten zurückbringen, um neuen Lesestoff ausleihen zu können. Dass sie sich dann aber eines der Bücher aussuchen und behalten können, finden alle doch super. Viele Kinderaugen leuchten über den Masken hervor.

Froh seien auch viele Besucher darüber, überhaupt in die Bücherei zu können, berichten Monika Müller und Petra Visosky, die an dem Tag an der Ausleihe arbeiten und die Kinder auf die Geschenke aufmerksam machen.

Maximal zehn Personen dürfen sich aktuell für nicht länger als 15 Minuten in der Bibliothek aufhalten. Zuvor müssen sie ihre Daten in eine Liste eintragen und sich die Hände desinfizieren.

Trotz der widrigen Umstände habe sich die Zahl der Besucher im Vergleich zu vor der Pandemie nicht spürbar reduziert, berichten die beiden Mitarbeiterinnen. Man merke jedoch, dass es keinen Besucheransturm gebe und die Menschen ihren Besuch mit Bedacht planen.

Leider sei es zurzeit nicht mehr möglich, Veranstaltungen durchzuführen oder den Menschen zu erlauben, länger in einem Buch zu schmökern. "Viele leihen spontan aus, was ihnen in der Zeit ins Auge fällt.

Andere haben sich vor dem Besuch in unserem Online-Katalog informiert, was sie als Nächstes lesen wollen", stellt Petra Visosky fest.

Das Team der Bücherei ist jedoch froh, dass die Einrichtung nach aktuellem Stand auch nach der Verabschiedung der Bundesnotbremse geöffnet bleibt. "Die Menschen können hier bei uns einen Moment dem aktuell schwierigen Alltag entfliehen", sagen die beiden Mitarbeiterinnen. Es wäre doch schade, wenn ihnen dies auch wieder genommen würde. Daniela Hamann

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