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SSC spielt Katz und Maus

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Verspätet in die Saison gestartet, dafür aber umso erfolgreicher: Für die Mädels um SSC-Zuspielerin Pia Nau ließ sich Oberliga-Runde mit optimalem Erfolg an.

Neuland betraten am Wochenende die Volleyball-Damen des SSC Bad Vilbel II. Das zehnköpfige Team von Trainer Michael Straub fand sich als Aufsteiger zur Oberliga aber auf Anhieb zurecht und feierte bei TS Bischofsheim einen 3:1 (25:13, 20:25, 25:10, 25:9)-Sieg. Die anderen Mannschaften waren bereits eine Woche zuvor in die Saison eingestiegen.

Weiter spielten: 1. VC Wiesbaden III – VfL Marburg 2:3, TG Wehlheiden – TSV Hanau 0:3, HTG Bad Homburg – VGG Gelnhausen 3:0.

Schon im ersten Satz konnte sich der SSC durch druckvolle Aufschläge auszeichnen, die die gegnerische Annahme ein ums andere Mal in Verlegenheit brachte. Vor allem Zuspielerin Pia Nau wusste die Schwächen des Gegners gnadenlos auszunutzen, so dass es bereits nach der zweiten Rotation 22:9 für Vilbel stand. Der 25:13-Satzgewinn war dann nur noch Formsache.

Die Vilbelerinnen schienen ihrem Trainer einen triumphalen Einstand jedoch nicht zu gönnen. Waren sie im ersten Satz noch haushoch überlegen und spielten mit dem Gegner Katz und Maus, lief im zweiten Satz kaum noch etwas zusammen. Urplötzlich fing die Annahme zu wackeln an. Bischofsheim nutzte dies und zog auf 18:9 davon – schier uneinholbar. Durch die Einwechslung von Maja Leutar (Außen) und Kate Taylor (Diagonal) schickte Straub sein Team dann auf eine spektakuläre Aufholjagd. Frenetisch gefeiert von Teilen der 1. Herren- und Damenmannschaft, die mit Sprechchören und Trommelwirbel jede Aktion honorierten, kämpften sich die SSC-Mädels noch einmal heran und glichen zum 18:18 aus. Die Aufholrallye hatte jedoch viele Körner gekostet und Bischofsheim glich mit einem 25:20 zum 1:1 aus.

Der Satzverlust warf den SSC aber nicht um. Im Gegenteil: Zuspielerin Pia Nau brachte ihr Team gleich mit sechs Punkten in Führung. Obgleich der Gegner sich redlich mühte, hatte er am Ende den dominierenden Angriffen von Diagonalangreiferin Renata Pavlovic ebenso wenig entgegenzusetzen wie den knallharten Aufsteigern der Mittelblockerinnen Ruth Wagner und Christina Jadatz. Vor allem Letztere brachte mit überragenden Blockaktionen das TS-Team zur Verzweiflung. Entsprechend deutlich entschied der SSC den dritten Satz mit 25:10 zum 2:1 für sich.

Nun hieß es, Spannung und Konzentration aufrechtzuerhalten, um die Halle mit drei Punkten zu verlassen. Bad Vilbels Defensive wirkte enorm stabil, so dass auch die Angreiferinnen wieder punktgenau bedient werden konnten. Schnell setzte sich der SSC auf 14:5 ab und drehte auch danach auf. Auch die zweite Auszeit konnte Bischofshem nicht mehr retten und so stand es nach knapp 80 Minuten 25:9 (und damit 3:1) für die Gäste.-

Am 1. Oktober (19.00) gilt es für den Tabellenvierten, beim Heimauftakt gegen Aufsteiger Gelnhausen die gezeigte Form abzurufen. gg

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