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Erzieher fordern mehr Geld, um Betreuungsqualität zu steigern

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Die Abgeordneten im hessischen Landtag wollen diese Woche den Weg für eine beitragsfreie Kita ebnen. Im Parlament stehen die Pläne von Schwarz-Grün zunächst am Dienstag auf der Agenda, am Donnerstag

Die Abgeordneten im hessischen Landtag wollen diese Woche den Weg für eine beitragsfreie Kita ebnen. Im Parlament stehen die Pläne von Schwarz-Grün zunächst am Dienstag auf der Agenda, am Donnerstag soll das Gesetz verabschiedet werden. Die Regierung will die Eltern von Kindern ab drei Jahren auch für das erste und zweite Kindergartenjahr von den Gebühren befreien – für bis zu sechs Stunden Betreuung am Tag. Das dritte Jahr ist bereits seit mehreren Jahren für fünf Stunden beitragsfrei.

An den Plänen hatte sich zuletzt eine teils heftige Debatte entzündet. Von der Opposition, aber auch von Erziehern und Eltern wird der Landesregierung vor allem vorgeworfen, zu wenig Geld in mehr Betreuungsqualität zu investieren. SPD und FDP haben eigene Gesetzentwürfe in den Landtag eingebracht.

Zu den schärfsten Kritikern der Pläne von CDU und Grünen zählt die Liga der freien Wohlfahrtspflege. Die Beitragsfreiheit sei bestenfalls ein „guter Akzent“, heißt es. Bei einer Teilzeitstelle und angesichts der Pendlerstrecken etwa in Rhein-Main seien sechs Stunden deutlich zu knapp bemessen, wird bemängelt. Es fehle dem Gesetz insgesamt eine Perspektive zur Qualität. Den Erziehern müsse mehr Zeit für die Vorbereitung der Betreuungsstunden und für Elterngespräche bleiben. red

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