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Feuer verursacht 200 000 Euro Schaden

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Von: Jochen Fay

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Während Feuerwehr und Polizei etwa in Frankfurt in der Silvesternacht alle Hände voll zu tun hatten, verbrachten die Rettungskräfte in den Kreisen Offenbach und Groß-Gerau einen eher ruhigen Jahreswechsel.

Während Feuerwehr und Polizei etwa in Frankfurt in der Silvesternacht alle Hände voll zu tun hatten, verbrachten die Rettungskräfte in den Kreisen Offenbach und Groß-Gerau einen eher ruhigen Jahreswechsel.

Sowohl bei den Polizeistationen in Neu-Isenburg und Langen, die auch für Dreieich und Egelsbach zuständig sind, als auch bei der Zentralen Leitstelle in Dietzenbach war gestern von einer ziemlich ruhigen Silvesternacht die Rede. Nach Auskunft des Kreisfeuerwehrverbandes Offenbach wurden die Feuerwehren im Kreis zwischen Silvester, 12 Uhr, und Neujahr, 12 Uhr, zu insgesamt 21 Einsätzen gerufen.

Wenn die Einsatzkräfte ausrücken mussten, waren zumeist brennende Müll- oder Kleidercontainer, Ruhestörungen, Streitigkeiten unter Feiernden oder übermäßiger Alkoholkonsum der Grund. In Dreieich löste, vermutlich von Böllern oder Raketen bedingt, die Alarmanlage eines Baumarktes aus.

Während sich in Kelsterbach und Rüsselsheim ein ähnlich ruhiges Bild zeigte, mussten die Rettungskräfte in Mörfelden-Walldorf zu einem Fahrzeugbrand in der Waldstraße ausrücken. Auf Höhe der 50er-Hausnummern entdeckte ein Mann gegen 3.20 Uhr im Innenraum seines 5er BMW eine Rauchentwicklung. Beim Öffnen des Wagens schlug ihm eine Stichflamme entgegen. Der Mann musste wegen leichten Verletzungen im Gesicht notärztlich versorgt werden.

Am Neujahrsmorgen gegen 6.20 Uhr kam es im Finkenweg in Walldorf zu einem Garagenbrand. Trotz intensiver Löscharbeiten konnten die Feuerwehren aus Mörfelden und Walldorf nicht verhindern, dass die Flammen von der Garage, in der sich kein Fahrzeug befand, auf das Dach des angrenzenden Wohnhauses übergriffen. Personen wurden nicht verletzt, der Sachschaden wird auf 200 000 Euro geschätzt. Die Brandursache ist noch unklar. Die Kripo in Rüsselsheim hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter (0 61 42) 6 96-0.

(fay)

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