Früher eine Müllhalde

Die Geschichte des Bürgerparks ist eine sehr spannende. Wohl nur die „alten Sprendlinger“ erinnern sich noch, was einstmals auf dem Gelände zu finden war, über das die Dreieicher heute flanieren,

Die Geschichte des Bürgerparks ist eine sehr spannende. Wohl nur die „alten Sprendlinger“ erinnern sich noch, was einstmals auf dem Gelände zu finden war, über das die Dreieicher heute flanieren, auf dem die Enten im Weiher schnattern und einige Kunstobjekte stehen – nicht zu vergessen etliche Bäume sowie Wiesen und Hecken, die als grüne Lunge der Stadt dienen.

Früher war das Areal eine Kiesgrube, aus der einige Jahre auch Sand und Kies abgebaut wurde. Eines Tages gaben die Ausgrabungen nichts mehr her, dann wurde die alte Kiesgrube als Müllhalde genutzt, in welche die Sprendlinger ihren Unrat versenkten.

Als 1977 der Hessentag in Dreieich anstand, konnte natürlich keinesfalls eine Müllhalde mitten in der Stadt das Bild verschandeln. Außerdem wurde der Platz für die Großveranstaltung benötigt. Die Grube wurde zugeschüttet, die Fläche begradigt und Dreieich feierte seinen Hessentag. Vier Jahre später, 1981, wurde der heutige Bürgerpark angelegt und ist auch 36 Jahre später immer noch ein gerne genutzter grüner Ruhepol mitten in der Stadt am Hengstbach. njo

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