Mobilität

Gewobau erweitert ihren Fuhrpark um sechs Elektrofahrzeuge

Seit 2011 nutzt die Gewobau E-Mobile in ihrem Fuhrpark. Was mit zwei Fahrzeugen begann, wird nun um sechs weitere erweitert. Damit fahren dann mehr als ein Drittel der Gewobau-Fahrzeuge allein mit Sonnenstrom.

„Wir nutzen unsere nun acht E-Mobile für den täglichen Arbeitseinsatz der technischen Kundenbetreuer und Mitarbeiter im Postfahrdienst“, erklärt Gewobau-Geschäftsführer Torsten Regenstein. „Die E-Mobile eignen sich optimal für den Einsatz in unseren Wohngebieten, da zumeist nur Kurzstrecken von fünf Kilometern gefahren werden“, so der Geschäftsführer.

Immerhin kommen dabei 600 bis 800 Kilometer pro Fahrzeug im Monat auf innerstädtischen Kurzstrecken zusammen. Und diese kostet die Gewobau deutlich weniger als mit Benzin betriebene Fahrzeuge, nämlich nur knapp 300 Euro im Jahr bei einem Verbrauch von 11,4 Kilowattstunden (bei angenommenen 0,26 Cent pro Kilowattstunde).

Das mit Benzin betriebene Fahrzeug im Fuhrpark der Gewobau verursacht dagegen jährlich rund 1,312 Euro. „Das ist eine Ersparnis von knapp 78 Prozent“, freut sich Geschäftsführer Torsten Regenstein. Die E-Mobile sind ein Baustein im energetischen Handlungskonzept der Gewobau.

„Beim Kohlendioxidausstoß sind die E-Mobile konkurrenzlos. Jedes E-Mobil spart mit seinem Einsatz bis zu einer Tonne Kohlendioxid im Jahr ein und trägt damit zur Senkung des CO2 Ausstoßes vor Ort bei“, so der Geschäftsführer.

Ein wichtiges Thema ist das

Auftanken mit Strom

. Die E-Mobile werden täglich aufgeladen. Zwei Solarcarports hat die Gewobau auf dem unternehmenseigenen Parkplatz an der Grabenstraße installiert. Sie werden über Solarzellen gespeist und für die E-Mobile genutzt. Für die neuen E-Smarts werden Stromladestationen in die Garagen der Kundenbetreuer vor Ort in den sechs Wohnbezirken eingerichtet. Für diese Maßnahme setzt die Gewobau 42 000 Euro ein. Eine entsprechende Förderung dafür ist beantragt.

„Eine Ladeinfrastruktur für E-Mobilität ist auch ein Zukunftsthema insgesamt für die Wohnungswirtschaft und für uns als Vermieter“, erklärt Regenstein. Wenn es künftig eine Nachfrage von Mietern gebe, die Elektrofahrzeuge haben, werde die Gewobau Garagen mit E-Ladestationen anbieten. Bisher habe die Gewobau nur am neuen Parkdeck in der Robert-Bunsen-Straße entsprechende Vorrichtungen angebracht.

Elektromobilität ist ein Baustein im Unternehmenshandeln der Gewobau Rüsselsheim zur Ressourcenschonung und Energieeinsparung. Der Fuhrpark der Gewobau besteht aus insgesamt 22 Dienstfahrzeugen. Davon sind zwei Dieselgroßfahrzeuge, zwölf Benzinmotoren und acht E-Mobile.

Die Reichweite der E-Mobile beträgt rund 120 km bei moderater Fahrweise. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 130 km/h. Die Ladezeit der Batterie beträgt sechs Stunden. Der Stromverbrauch beläuft sich auf 16,94 KWh/100 km. Im Vergleich: Ein benzinbetriebenes Auto verbraucht im Durchschnitt bei einer Kurzstrecke 8,2 l/ 100 km.

Auch bei der Wartung können die „Stromer“ laut Gewobau überzeugen. Jährlich fielen Wartungen an, vor allem wegen der Bremsen, sonst sei eher ein geringer Aufwand und Verschleiß zu verzeichnen. Der Einsatz des E-Mobils innerhalb der Gewobau wird für den Kundenservice aller Abteilungen innerhalb von Rüsselsheim eingesetzt. In der Regel für Kurzstrecken unter fünf Kilometern. red

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