Solche Stationen mit Leihrädern könnten bald auch in Ginsheim-Gustavsburg zur Verfügung stehen.
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Solche Stationen mit Leihrädern könnten bald auch in Ginsheim-Gustavsburg zur Verfügung stehen.

Verkehr

Mit dem Leihrad durch Ginsheim-Gustavsburg

Klimaneutral statt muffige Abgase: Die Doppelstadt will mit elf Stationen ein Fahrradverleihsystem einrichten. Die Registrierung erfolgt über eine App.

Ginsheim-Gustavsburg -In Mainz und Wiesbaden ist es eine Erfolgsgeschichte: Die Fahrradverleihsysteme der beiden Landeshauptstädte erfreuen sich großer Beliebtheit. An mehreren, im Stadtgebiet verteilten Standorten stehen Fahrräder zum kurzfristigen Ausleihen bereit. Nach den Sommerferien soll es auch in Ginsheim-Gustavsburg Stationen des Mainzer Angebots "MVGMeinRad" mit bis zu 80 Fahrrädern geben. An den Stationen können die Leihräder aus Wiesbaden ebenfalls abgestellt werden.

In den Ausschüssen wurden nun die Orte vorgestellt, an denen die Verleih-Stationen eingerichtet werden sollen. In Ginsheim am Ballouplatz, Nahe des Bürgerbüros, am Altrhein, am Friedhof und an der Rheinstraße/Leipziger Straße werden Stationen eingerichtet. In Gustavsburg sollen die Leihräder am Bahnhof, nahe des Tennisplatzes, am Friedhof, am Fritz-Bauer-Platz, am TIGZ und an der Bushaltestelle Adam-Opel-Straße bereitstehen.

Der Nutzer registriert sich zunächst über eine App, die auch für das Ausleihen benötigt wird. Im Gegensatz zu den E-Scootern, die überall abgestellt werden können, muss die Tour mit dem Leihrad an einer Verleihstation enden. Eine Stunde kostet beispielsweise 1,50 Euro, für Studenten 50 Cent. Detaillierte Informationen gibt es unter www.mainzer-mobilitaet.de.

Die SPD ist mit mehreren Anträgen in die Gremienrunde gegangen: Die Sozialdemokraten wollen beispielsweise prüfen lassen, ob und welche Grundstücke sich dazu eignen, sogenannte familiäre Gedenkbäume anzupflanzen.

Umweltfreundliche Alternative

Geburten, Hochzeiten, aber auch Todestage würden sich für das Pflanzen eines Gedenkbaumes gut eignen, führt die SPD in ihrer Begründung aus. Die Bürger könnten Bäume kaufen und diese unter fachkundiger Anleitung pflanzen. Das so entstehende Wäldchen würde sich auch als Ausgleichsfläche eignen.

Ein weiterer Prüfantrag der SPD dreht sich um ein weniger angenehmes Thema: Hunde hinterlassen nun einmal "Häufchen". Vorbildlich ist, wenn der Hundehalter dieses mit einem Beutel vom Gehweg oder der Wiese entfernt und diesen Beutel in einem der bereitgestellten Sammelbehältern entsorgt. Die SPD will nun prüfen lassen, ob die aus Kunststoff bestehenden Beutel durch Beutel aus ökologischem Material ersetzt werden können.

Die Verordnungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie hat unter anderem dafür gesorgt, dass Kindertagesstätten geschlossen wurden und dass lediglich eine Notbetreuung angeboten wurde. Die Stadt hat jetzt darauf reagiert und will die Elternbeiträge sowohl für die Betreuung als auch für das Mittagessen in der Zeit vom 16. März bis zum Ende des Kitajahres, also bis 31. Juli, für die Betroffenen aussetzen, deren Kinder zu Hause bleiben mussten.

Kommune entlasten

Ebenfalls um das Thema Kindertagesstätten geht es in einer Resolution der CDU. Die Union fordert die Landesregierung aus CDU und Grüne auf, bei der Finanzierung der Betreuung die Kommunen deutlich zu entlasten. Auch die Stadt Ginsheim-Gustavsburg trage die finanzielle Hauptlast. Dazu gab es seitens der anderen Fraktionen keine Gegenstimmen.

Die Kreuzung Am Flurgraben/Adam-Opel-Straße/L3040 im Gustavsburger Gewerbegebiet bereitet Auto- und Lastwagenfahrern besonders in den Stoßzeiten Stress. An der Ampel gibt es mitunter besonders lange Rückstaus, weswegen die Stadt sich inzwischen an Hessen-Mobil mit der Bitte um Verbesserung gewandt hat. Dazu zählt nicht nur eine Korrektur der Schaltung, sondern auch eventuell bauliche Anpassungen. Nach Auskunft von Hessen-Mobil seien an der Ampel bereits geringfügige Änderungen vorgenommen worden. Ralph Keim

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