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Mit einem Heimsieg in die Pause

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Zweikampfstärke ist bei Ali Krasniqi (rechts) und seinen Groß-Gerauer Teamkollegen natürlich auch morgen gegen Dersim Rüsselsheim gefordert.
Zweikampfstärke ist bei Ali Krasniqi (rechts) und seinen Groß-Gerauer Teamkollegen natürlich auch morgen gegen Dersim Rüsselsheim gefordert. © Uwe Kraemer

Mit dem Heimspiel am Sonntag gegen Dersim Rüsselsheim steht der VfR Groß-Gerau am 18. Spieltag in der Kreisoberliga Darmstadt/Groß-Gerau vor einer richtungweisenden Partie. Beträgt der Rückstand zum Führungsduo Türk Gücü Rüsselsheim/VfB Ginsheim II doch schon sieben beziehungsweise sechs Punkte.

„Wir wollen mit einem Sieg in die Winterpause gehen“, stellt der 28-jährige Leistungsträger Ali Krasniqi klar. Zudem sieht er die eigene Mannschaft nach der 0:4-Niederlage am vorletzten Donnerstag beim Abstiegskandidaten Rot-Weiß Darmstadt in der Pflicht: „Wir haben etwas gutzumachen.“

Er und seine Mitspieler leisteten sich zu viele Fehler, die die Darmstädter konsequent ausnutzten. Bei einer ähnliche Leistung ist auch am Sonntag mit einer erneuten Niederlage zu rechnen. „Wir werden aber diese Fehler nicht mehr machen, versprochen“, so Krasniqi. Er rechnet damit, dass die Rüsselsheimer besonders motiviert antreten werden, da der SV Dersim die Partie als Endspiel um den zweiten Rang ausgeschrieben hat. Er warnt das eigene Team, dass man die Gäste nicht spielen lassen dürfe, da sie über gute Einzelspieler verfügten.

Ali Krasniqi, der als Sechser für das Spiel des VfR verantwortlich ist, sieht die Groß-Gerauer aufgrund des 3:1-Sieges im Hinspiel in der Favoritenrolle. In dieser Partie war Dersim chancenlos, da die Mannschaft von Trainer Gaetano Bauso eine der besten Leistungen im ersten halben Jahr bot.

Insgesamt waren die Darbietungen in der Hinrunde allerdings nicht nach den Vorstellungen des 28-Jährigen, der in diesem Jahr sein Master-Studium als Bau-Ingenieur abgeschossen hat. Die Gründe sieht Krasniqi neben einigen verletzten Spielern auch im Aufstiegsspiel im Frühjahr bei Hassia Dieburg (0:1), als in den letzten Spielminuten der Sprung in die Gruppenliga verpasst wurde: „Wir haben ein Jahr lang alles gegeben und sind dennoch nicht aufgestiegen.“

Die verpasste Chance wirkte mental bei vielen Spielern nach. Es sei in den ersten Trainingswochen der Vorbereitung im Sommer nicht so einfach gewesen, den Hebel hinsichtlich der neuen Runde wieder umzulegene. Zudem habe man aufgrund aus verschiedenen Gründen fehlender Spieler nicht so konsequent trainieren können wie im Vorjahr. „Wir waren noch in keiner Partie so gut wie im vergangenen Jahr“, spricht er Klartext.

Kunstrasen als Pluspunkt

Als Pluspunkt für eine erfolgreiche Rückrunde sieht er den Kunstrasenplatz, den der VfR inzwischen besitzt: „Im vergangenen Jahr wären wir mit einem Kunstrasenplatz Meister geworden.“ Dazu ist er von Trainer Bauso überzeugt, der für ihn ein großer Fachmann ist und das Team wieder zur alten Stärke zurückbringen werde. Obwohl er erst im zweiten Jahr beim VR spielt, fühlt er sich wohl und angekommen. Aufgrund der vielen jungen Spieler sieht Ali Krasniqi gute Möglichkeiten die KOL in den kommenden Jahren zu verlassen. Als ehemaliger Verbandsligaspieler der SG Dornheim und von Germania Pfungstadt kann der gebürtige Kosovo-Albaner schon mal reichlich höherklassige Erfahrung vorweisen. step

Die weiteren Spiele: Rot-Weiß Darmstadt – SV Traisa, SG Modau – SG Arheilgen, TSG WIxausen – Concordia Gernsheim, VfR Rüsselsheim – VfB Ginsheim II, FCA Darmstadt – SV St. Stephan Griesheim (alle Sonntag, 14 Uhr). – Abgesagt: Spvgg. Seeheim-Jugenheim – Türk Gücü Rüsselsheim.

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