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Endlich Sonne. Zahlreich genossen Klein und Groß ihr Eis in der Fahrgasse in Dreieichenhain...

Frühlingswochenende

Wo der Frühling am schönsten ist

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Die Zeit des In-der-Stube-Hockens ist vorbei. Das erste herrliche Frühlingswochenende steht bevor. Die FNP hat dazu einige Tipps parat.

Seit vielen Tagen verkünden es die Amselhähne von den Dächern und Baumspitzen – und auch die „Wetterfrösche“ (Meteorologen) bestätigen es in ihren Vorhersagen: Am Wochenende kommt der Frühling mit aller Macht. Nach der langen Winterzeit sehnen sich alle nach Sonne, frischer Luft und blauem Himmel – und genau so soll das kommende Wochenende werden. Doch wo kann der Frühling südlich des Mains so richtig genossen werden? Wo fühlen sich Familien mit ihren Kindern wohl? Wo zieht es Genussmenschen hin?

Neu-Isenburg: Für Familien gibt es gleich mehrere Alternativen. Der Bansapark mit dem großen Naturspielplatz und dem vorbei fließenden Luderbach ist ideal für Familien. Die Kinder können sich auf dem Spielplatz vergnügen oder mit Freude im matschigen Bachbett herumtoben. Die Eltern breiten die mitgebrachten Decken aus und genießen die Sonne. Einzig eine passende Gastronomie fehlt.

Diese ist jedoch im Neu-Isenburger Sportpark zu finden, etwa während eines Aktiv-Spaziergangs zur Rollschuhbahn. Die dortig Vereinsgaststätte freut sich über alle Besucher. Bei einem kühlen Getränk oder leckerer Speise besteht auch die Möglichkeit, den Künstlerinnen auf Rollschuhen zusehen – und wer will, kann es selbst einmal ausprobieren. Auf dem großzügigen Gelände des Sportparks gibt es weitere Gelegenheiten, sich sportlich zu betätigen, von Spielfeldern für Freizeitkicker über einen Fitness-Parcour bis hin zum großen Spielpark unter schattigen Bäumen.

Genießer, also jene, die sehen, aber auch gesehen werden wollen, zieht es mehr in den Alten Ort. Dort hat das bekannte Apfelwein-Lokal Föhl bereits Tische und Bänke ins Freie gestellt, damit das „Stöffche“ aber auch „Handkäs mit Frühlingssonne“ genossen werden können. Erlesene Weine und leckere Cocktails gibt es dann gegenüber in oder auch vor „Constanzas Bar“.

Dreieich: Fein, aber leider recht klein, ist der neu gestaltete Platz vor der Volksbank Dreieich, der in Abstimmung mit der Stadt als „öffentliche Aufenthaltsfläche“ gestaltet wurde. Dort können Bürger leckeren Cappuccino samt Kuchen aus dem Hause „Café Ernst“ genießen oder eine andere Alternative, die entlang der Hauptstraße zu finden ist, wählen. Bei schönen Wetter zieht es viele in den Bürgerpark – ohne Gastronomieservice. Andere unternehmen einen Spaziergang im Landschaftsschutzgebiet Seegewann/Baierhansenwiesen. Dort dürfen jedoch die Wege gerade jetzt in der Brut- und Setzzeit nicht verlassen werden. Es gibt aber Bänke zum Verweilen, um die Frühlingssonne zu genießen.

Richtig voll dürfte es in der Dreieichenhainer Altstadt werden. Beim Bummel durch die Fachwerk-Idylle der Fahrgasse legt mancher gerne eine Pause im Eis-Café „Gelateria Altstadt“ ein. Danach bietet sich ein Besuch der historischen Burgruine Hayn an, dort befindet sich auch das schöne Dreieich-Museum, und im „El Castillo“ gibt es nahezu alles was der Magen begehrt. Eine kleine Runde um den Woog, wo sich viele Menschen niederlassen, ist ein wunderbarer Abschluss.

Langen: Dort dreht sich meist alles um den Lutherplatz. Vor dem Eiscafé „La dolce Vita“ werden sicherlich alle Sitzgelegenheiten vergeben sein, doch das leckere Eis oder der Rotwein munden auch im Stehen. Ein paar Schritte weiter hat das angesagte Café „Bar Beans“ geöffnet und auch weiter gen Westen auf der Bahnstraße findet der Frühlingsbummler weitere Eis Cafés, Gaststätten und mit der Romorantin Anlage auch ein lauschiges Plätzchen für die Frühlings-Frischluftkur.

Ganz angesagt ist das kleine, aber feine Eis-Lokal „Maison de la Glace“ in Langen-Oberlinden, deren Betreiberin Julia Scholz vor vier Jahren mit dem Hessischen Gründerpreis ausgezeichnet wurde. Familien mit Kindern hingegen dürfte es mehr in das Mühltal ziehen. Dort gibt es einen großen Erlebnisspielplatz großzügige „Auslaufmöglichkeiten“ für Zwei- und Vierbeiner, dazu mit der „Merzenmühle“ alle Möglichkeiten, verlorene Energien zu ersetzen.

Mörfelden-Walldorf: In der Doppelstadt gilt der Hof des „Goldener Apfel“ und das Café am Dalles gegenüber als „die“ Treffpunkte in Mörfelden. Frischluft-Fans bevorzugen einen Spaziergang entlang des Oberwaldsees oder gar einen Aufstieg auf den 144 Meter hohen Oberwaldberg, von wo aus beste Sicht auf das Treiben des Rhein-.Main-Flughafens besteht. Im Hintergrund erstreckt sich die Mainhattan-Skyline und der Taunus.

Die „Wallderfer“ und „Merfeller“ gleichermaßen zieht es aber auch in das großzügige Naturschutzgebiet Mönchbruch. Aber auch ein Spaziergang entlang des Gundbaches ist bei Frühlingsspaziergängern beliebt, der Besuch des Gundhofes mit seinem Spezialitätenangebot schon ein Muss.

Kelsterbach: Die wohl angesagteste Adresse für Kenner in der Untermainstadt ist das Mainufer, genau dort, wo die Kelster in den Main mündet. Die Treppen der Klimastation „Düna“ laden zum Verweilen ein, die Mainanlage zum Bummel und die Kelsterbar ist der ideale Ort für „coole Drinks“.

Richtig voll wird es bei schönen Wetter immer im Südpark. Dieser wird zum „Balkan-Grill“ oder zu „Klein Bosporus“, wie die Bürger das Treiben dort beschreiben. Unzählige Rauchwölkchen kringeln sich dann in den Himmel und inmitten der vielen Gruppen – meist nicht aus der Untermainstadt – stehen die mobilen Grillstationen. Die Kelsterbacher selbst bleiben dann lieber in ihren Gärten oder besuchen den Staudenweiher.

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