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In die Zange genommen: Wiebke Brenner, zweifache Torschützin für Dornheim/Groß-Gerau.

Handball

Neue Hoffnung auf den Ligaverbleib

Die Spielerinnen der HSG Dornheim/Groß-Gerau gaben ein Lebenszeichen von sich. Erfolgreich war auch die TGS Walldorf II.

Die Hoffnung auf den Klassenerhalt steigt: Mit dem 26:18-Heimsieg über den Tabellensechsten SG Egelsbach rückten die Bezirksoberliga-Handballerinnen der HSG Dornheim/Groß-Gerau bis auf zwei Punkte an den spielfreien Vorletzten aus Biblis/Gernsheim heran. Rang neun und zehn sind nun noch drei beziehungsweise vier Zähler entfernt. Die HSG hat allerdings ein Spiel mehr absolviert als die Abstiegskonkurrenten.

HSG Dornheim/Groß-Gerau – SG Egelsbach 26:18 (14:11). Nach nervösem Beginn mit vielen technischen Fehlern und mehreren vergebenen Chancen, da die gegnerische Keeperin stark hielt, begannen sich die Gastgeberinnen ab der 20. Minute in der Abwehr zu fangen. „Pia Stöppler konnte sich immer wieder mit Paraden auszeichnen“, hob HSG-Spielerin Michelle Gläser hervor. Ein 3:6 hatte ihre Mannschaft bis zur Pause in ein 14:11 gedreht.

Zu Beginn der zweiten Hälfte kämpfte sich Egelsbach noch mal auf ein Tor heran (15:14). Anschließend stand das Team von Interimscoach Ralf Gimbel aber so kompakt, dass es in den folgenden 25 Minuten nur noch vier Gegentreffer zuließ.

HSG-Tore: Silke Jung (6), Assina Müller (5), Nane Stumpf (5/1), Wiebke Brenner (2), Johanna Seitz (2), Laura Schulze (2), Michelle Gläser (2), Ines Sölch, Julia Endres.

TGS Walldorf II – HSG Fürth/Krumbach 25:20 (9:10). „Wir haben Moral gezeigt und uns durch den Rückstand aus der ersten Halbzeit nicht verunsichern lassen. Das ist ein deutlicher Fortschritt gegenüber vergangenen Partien, in denen schnell hängende Köpfe zu sehen waren“, kommentierte TGS-Trainer André Riesz den verdienten Sieg. Zwar kassierte sein Team nach einer 5:3-Führung fünf Gegentore in Folge, ließ nach der ersten Auszeit aber nur noch selten Chancen aus der ersten Welle zu und ging dank eines von Torhüterin Simone Feutner gehaltenen Strafwurfs mit einem knappen 9:10-Rückstand in die Pause. „In Halbzeit zwei gelang es uns dann, die HSG mit ihren eigenen Waffen zu schlagen“, freute sich Spielerin Hanna Frühauf nach drei Treffern von Lea Wenzel wieder über eine 15:14-Führung (40.). In den folgenden acht Minuten musste ihre Mannschaft nur noch ein Gegentor hinnehmen und setzte sich auf 20:15 entscheidend ab.

TGS-Tore: Megan Grote (6/3), Lea Wenzel (5), Nina Nagel (4/3), Tatjana Druzenko (2), Katharina Frey (2), Saskia Tenholtern (2), Sarah Janz, Vanessa May, Kerstin Urbanski, Hanna Frühauf.

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