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Leitungswasser läuft in ein Glas.

Wasserverbrauch in Rhein-Main-Region weiterhin relativ hoch

Der Wasserverbrauch in der Metropolregion Rhein-Main ist nach wie vor relativ hoch. Hessenwasser gebe derzeit täglich rund 290 000 Kubikmeter ab, sagte der Sprecher der größten Wasserbeschaffungsgesellschaft

Der Wasserverbrauch in der Metropolregion Rhein-Main ist nach wie vor relativ hoch. Hessenwasser gebe derzeit täglich rund 290 000 Kubikmeter ab, sagte der Sprecher der größten Wasserbeschaffungsgesellschaft des Bundeslandes, Hubert Schreiber. Für Anfang Oktober sei das ein hoher Wert.

Die Menschen in der Rhein-Main-Region verbrauchten den Angaben zufolge bis einschließlich August 5,1 Prozent mehr Wasser als im Vorjahreszeitraum. In absoluten Zahlen sind das 3,7 Millionen Kubikmeter. Zum Vergleich: Ein 50 Meter langes Olympia-Schwimmbecken fasst 3750 Kubikmeter Wasser. Die Gründe für den gesteigerten Verbrauch seien der ausgebliebene Regen und das Bevölkerungswachstum in der Region.

Hessenwasser ist für rund 2,2 Millionen Menschen zuständig. Der sogenannte Vorlieferant beschafft das Wasser und übergibt es an die lokalen Wasserversorger. Die Gesellschaft betreibt zu diesem Zweck 23 Wasserwerken und etwa 350 Kilometer Versorgungsleitungen. Bei Hessenwasser arbeiten insgesamt rund 380 Menschen.

(dpa)

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