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Ein Jahrbuch für den Kreis

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Bis Mitte November soll das erste „Jahrbuch für den Kreis Groß-Gerau“ vorliegen. Es soll eine Chronik des abgelaufenen Jahres, Themen aus der ferneren Vergangenheit und aktuelle Fragestellungen beinhalten.

Es gibt verschiedene Entwürfe für die Gestaltung, ein Redaktionsteam ist aktiv, der Inhalt der ersten Ausgabe steht schon weitgehend fest – und auch ein Erscheinungstermin ist bereits fixiert: Mitte November soll es vorliegen, das erste „Jahrbuch für den Kreis Groß-Gerau“.

Landrat Thomas Will (SPD) gab jetzt den offiziellen Startschuss für das Projekt und nutzte ein Redaktionstreffen im Schloss Dornberg zugleich zu einem Dankeschön an die Fachleute, die sich ehrenamtlich in den Dienst dieser guten Sache stellen. Vonseiten des Kreises wird das Projekt federführend vom Kulturbüro und dessen Leiter Jochen Melchior betreut.

Oft geäußerter Wunsch

Mit der Herausgabe eines Jahrbuchs werde einem vielfältig geäußerten Wunsch aus Politik und Bürgerschaft nachgekommen, erläuterten der Kelsterbacher Stadtarchivar Hartmut Blaum sowie der Rüsselsheimer Germanist und Historiker Professor Ernst Erich Metzner. Mit ihnen arbeiten der Journalist Walter Keber, der Groß-Gerauer Museumsleiter Jürgen Volkmann und der Pädagoge Edgar Lutz daran, das abgelaufene Jahr in Form einer Chronik zu dokumentieren sowie Themen aus der nahen und ferneren Vergangenheit aufzuarbeiten.

Dabei soll der Fokus auch auf aktuellen Fragestellungen liegen: Im Jahrbuch 2015 wird es zum Beispiel um Energie, kulturelle Projekte und Fluglärm gehen. Zudem wird etwa auch die Geschichte des Kreises Groß-Gerau vor 1832 in einem einleitenden Beitrag behandelt.

Modern und ansprechend

Der geographische Zuschnitt des 1832 gegründeten Kreises habe sich seit dem Jahr 1874 nicht mehr verändert, so das Redaktionsteam. Diese in Hessen einzigartige Kontinuität wolle das neue Jahrbuch bekräftigen und so einen Beitrag zum Identitätsbewusstsein des Kreises leisten. Deshalb solle die neue Publikation ganz bewusst bunt, modern und optisch ansprechend gestaltet werden, um jüngere Leser ebenso anzusprechen wie Menschen, die dort ihre eigenen Erinnerungen und Erfahrungen wiederfinden können.

Thomas Will zeigte sich beeindruckt von den Planungen und sagte dem Redaktionsteam seine ausdrückliche Unterstützung zu: „Es ist alles andere als selbstverständlich, dass sich hochqualifizierte Fachleute unentgeltlich für ein solches Projekt engagieren – ich bin gespannt und freue mich schon auf die erste Ausgabe im Herbst“, so der Landrat.

Über die genauen Vertriebswege und den Verkaufspreis des Jahrbuchs wird der Kreis noch informieren. Für das Redaktionsteam beginnt jetzt die anstrengende Zeit des Sichtens, Redigierens und Bearbeitens der geplanten Beiträge. Ungeachtet der Tatsache, dass die Ausgabe 2015 bereits „steht“ und auch schon Themen für die nächsten Jahre vorliegen, freuen sich die Macher schon jetzt auf weitere Autoren: „Wir setzen auf Kontinuität – das Jahrbuch 2015 wird keine Eintagsfliege bleiben!“

(fnp)

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