+
Mittendrin in der fröhlichen Gesellschaft, FSC-Vorsitzender Burkhard Engelke (3.v.r.) und die Organisatorin Petra Noll (2.v.l.).

Fest

FSC feiert Oktoberfest: Ein Prosit auf die Gemütlichkeit

  • schließen

In bayerischer Gemütlichkeit feierte der FSC sein Oktoberfest. Zwar war der Zuspruch nicht so gut. Doch die Besucher ließen sich Krustenbraten oder Weißwürste schmecken.

Auf dem Vereinsgelände des Freizeit-Sport-Clubs (FSC) Kelsterbach war am Samstagabend einmal alles bestens für das Oktoberfest vorbereitet. Das Zelt war mit blau-weißen Bändern dekoriert, eine Leuchten-Girlande spannte sich am Treffpunkt davor über den Platz. Im Vereinshaus stand das üppige Büfett, das Petra Noll und ihr Team vorbereitet und aufgetischt hatten. Recht früh kamen auch die ersten Gäste, einige wieder festtäglich in Dirndl und Krachlederne gekleidet. Ein vielversprechender Beginn, wie FSC-Vorsitzender Burkhard Engelke meinte.

Doch dann versiegte der Zuspruch und es kamen nur noch vereinzelte Gäste nach. „Jetzt warten wir nicht noch länger“, meinte Burkhard Engelke und hielt seine Begrüßungsrede. „Egal, wie viele noch kommen oder auch nicht, unser Event-Team um Petra Noll hat sich jedenfalls wieder ganz große Mühe gemacht und alles bestens vorbereitet“, dankte der FSC-Vorsitzende all jenen, die sich wieder einmal eingebracht hatten, um das Oktoberfest auch zu einem schönen Fest werden zu lassen.

Nach dem Beifall für die fleißigen Helfer wurde das opulente Büfett eröffnet und die Bier-Zapfanlage frei gegeben. „Ich denke, jeder weiß, wie das funktioniert, wenn nicht, dann wird ihm geholfen“, meinte Burkhard zu den ersten Versuchen, das Bier nicht allzu sehr überschäumen zu lassen.

Zu den beliebten Gourmet-Leckereien gehörten der Krustenbraten, aber auch die traditionellen Weißwürste durften nicht fehlen, dazu freilich die Zutaten von Sauerkraut bis Brezeln. Wer klug war, der reservierte noch ein Eckchen im Magen für den Nachtisch – denn der war besonders lecker. „So etwas passt immer noch rein“, war auch Christ Vorborg begeistert und zeigte auf den leeren Teller. Doch aufgrund der nicht so zahlreich erschienenen Gäste blieb auch noch viel übrig.

„Die Voranmeldungen waren schon recht mau, aber wir haben freilich gehofft, dass sich einige dennoch spontan entscheiden, hierher zu kommen – so wie es immer war“, zeigte sich nicht nur Burkhard Engelke etwas enttäuscht.

„Es ist wohl der allgemeine Trend, dass Vereinsfeiern bei den Menschen nicht mehr der Renner sind“, versuchte Engelke eine Erklärung. Dafür genossen jene, die gekommen waren, das leckere Essen, die schönen Atmosphäre und feierten mit den Freunden noch lange in die sternenklare Oktoberfest-Nacht.

(lp)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare