Englisch lernen

Karl-Treutel-Schule sorgt für Sprachunterricht der besonderen Art

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Da ein Aufenthalt in England nicht jederzeit möglich ist, hatte die Karl-Treutel-Schule Great Britain einfach in ihre Räume geholt. Dort wurde einen Schultag lang nur Englisch gesprochen – ob beim Arzt oder im Tee-Salon.

Pop-Melodien aus der Turnhalle, Sandwich-Produktion in den Räumen der Betreuung und Schmerzensrufe aus einem Klassenzimmer – dies alles und noch viel mehr spielte sich gestern auf dem Gelände der Karl-Treutel-Schule in Kelsterbach ab. Dort stand nämlich das Thema „Britain in Kelsterbach“ auf dem Unterrichtsplan. So wurden Pädagogen zu Tanzlehrern oder auch Doktoren, die simulierte Schmerzen lindern mussten. „Mit diesem Tag wollen wir die englische Sprache im Alltag umsetzen, das hat sich bewährt“, erklärte Schulleiterin Isabella Brauns.

Jennifer Land lud in ihren Tea-Room ein, in dem es Schwarzen Tee gab, der ganz nach Wunsch der Schüler serviert wurde: mal schwarz, mal mit wenig Milch oder auch mal mehr Milch als Tee. Zum Black Tea gab’s einen Keks, sorry, a Biscuit, das war schon mal ein perfekter Tagesanfang für die Mädchen und Jungen an der Karl-Treutel-Schule. Aber auch ein Tänzchen mit Edith Anthes zur Melodie „Dye My Hair“ von Alma wurde zum perfekten Muntermacher.

Auch beim Bingo-Spiel, das von Katharina Schwappacher angeboten wurde, konnten neue Englischvokabeln „spielend“ erlernt werden. Interessant ging es auch im Pet-Shop zu. Dort waren viele Kuschel- und Stofftiere auf einem Tisch zum Kaufen ausgebreitet. Wer eines erwerben wollte, der musste das passende Namensschild mit der englischen Bezeichnung aussuchen und mitbringen.

Was es in London alles zu sehen gibt, das konnten die Schüler bei Doris Gottschalk erforschen. Richtig erfrischend war der „Ice Cream Stand“, der von Céline Cremer betreut wurde.

Dort konnten auch die simulierten Wunden gekühlt werden, die bei „Doctor“ Elena Fahrner verbunden wurden. „Where You have Pains?“, fragte Miss Doctor, und schon tat es überall weh. So mancher Schwerverletzte kam sogar mit einem Kopfverband aus dem Klassenzimmer heraus.

Ob beim Fruit-Shop, at the bar oder auch im Toys Shop, die Schüler sollten ihre Wünsche in englischer Sprache äußern. „Ist erst einmal ein Anfang gemacht, dann geht alles viel einfacher“, sagte Isabella Brauns und wies darauf hin, dass hier das bewährte Sprichwort „Learning by Doing“ die beste Methode zum Erfolg ist.

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