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Verbandsliga

Kelsterbach zeigt nach Pausenrückstand Moral

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Der letztjährige Hessenliga-Absteiger Viktoria Kelsterbach verabschiedet sich mit einer 2:6-Schlappe in Dorndorf aus der Verbandsliga. Interimstrainer Holger Müller verpackte die 19.

Der letztjährige Hessenliga-Absteiger Viktoria Kelsterbach verabschiedet sich mit einer 2:6-Schlappe in Dorndorf aus der Verbandsliga. Interimstrainer Holger Müller verpackte die 19. Saisonniederlage etwas positiver: „In der zweiten Halbzeit haben wir so gesehen 1:1 gespielt. Das war dann doch ein etwas versöhnlicher Abschluss“, so Müller.

Dabei sah es zunächst nach einem Erfolgserlebnis zum Ende der Runde und vor dem freiwilligen Gang in die Kreisoberliga aus. Philipp Langelotz schoss die Viktoria verdient zur frühen Gästeführung (8.). „Wir haben in den ersten 20 Minuten gut gespielt und waren überlegen. Doch die beiden schnellen Gegentreffer haben uns aus der Ordnung gebracht“, zog Müller entsprechende Schlüsse aus der Partie. Auf den Doppelschlag durch Jonathan Kap (23., 25.) führte er auch den deutlichen Rückstand zur Halbzeit zurück. Nach den beiden Treffern von Thomas Wilhelmy (28., 40.) und dem Tor durch Yannick Blättel (38.), schraubten die Hausherren das Ergebnis vor der Pause bis auf 5:1 hoch.

Doch im zweiten Durchgang fingen sich die Gäste wieder, „was in dieser Situation nicht selbstverständlich ist“, wie Müller betonte und seinen Spielern hoch anrechnete, keinen Auflösungserscheinungen zum Opfer gefallen zu sein. Nachdem Wilhelmy seinen dritten Streich verzeichnete (67.), gab die Viktoria in Gestalt von Roger Martinez noch Mal ein letztes Verbandsliga-Lebenszeichen von sich (71.). Doch mehr als zu dieser 2:6-Ergebniskosmetik reichte es für die Gäste nicht mehr.

„Wir sind wieder mal mit dem letzten Aufgebot angereist“, seufzte Müller, der sogar seinen Torwarttrainer und einstigen Viktoria-Stammkeeper Dominique Groß mit der Rückennummer „10“ aufs Feld schickte. Dadurch zog der FC Dorndorf schließlich noch an Kelsterbach vorbei. Die Viktoria stürzte damit letztlich noch bis auf Rang 14 ab. Wie es für den Verein und der Mannschaft zwei Klassen tiefer weitergeht, wird sich zeigen.

Kelsterbach: Akatsuka – Pereira, Fischer, Wada, A. Müller – Martinez, Koustar (36. Manousaridis), Naimi, Kabbouz (75. Groß) – Machado (60. Ballarin), Langelotz.

Tore: 0:1 Langelotz (8.), 1:1 und 2:1 Kap (23. und 25.), 3:1, 5:1 und 6:1 Wilhelmy (28., 40. und 67.), 4:1 Blättel (38.). 6:2 Martinez (71.).

(rku)

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