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Team veranstaltet zum letzten Mal das Hackfleischessen

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Das HFE-Team hat sich aus dem Dreigestirn zur Vorbereitung der Kerb verabschiedet.
Das HFE-Team hat sich aus dem Dreigestirn zur Vorbereitung der Kerb verabschiedet. © Carmen Erlenbach

Das war’s: Das HFE-Team hört auf. Bei einem letzten Hackfleischessen Nord erklärte Matthias Nau, warum sich die Macher zurückziehen.

Bisher waren die Kerweborsch, die Altkerweborsch und das Hackfleisch-Essen-Team (HFE) in die Vorbereitungen zur Kerb involviert. Nach 14 Jahren hat das HFE-Team das Dreigestirn am Freitag endgültig verlassen. „Es gab zu viel Knatsch mit den Altkerweborsch“, erklärte Sprecher Matthias Nau beim letzten Hackfleischessen in der Mehrzweckhalle Nord zur Einstimmung auf die bevorstehende Kerb vom 31. August bis 3. September .

Dem HFE-Team gehörten auch Andreas Groß, Andreas Loos, Andreas Zwegerl, Matthias Zwegerl, Kai Wagner, Daniel Rohn, Marco Knöll, Matthias Werner, Lorenz Winson, Jan Becker, Holger Simon, Dieter Stammert und Thomas van der Burg an.

Zukunft ungewiss

„Wir sind alle ehemalige Kerweborsch und waren gerne dabei“, so Nau. Ob und wie es mit dem Team weitergeht, sei ungewiss. Offen sei auch, ob die Altkerweborsch nun das traditionelle Hackfleischessen übernehmen. Bis 2004 wurde es von der Stadt ausgerichtet. Vielleicht springe sie jetzt wieder ein.

„Wir sind alle um die 40 Jahre alt und haben Familien, denen wir auch verpflichtet sind. Irgendwann reicht es“, sagte Nau. Der Hauptgrund für den Rückzug sei das jedoch nicht. Die Spannungen zwischen dem HFE-Team und den Altkerweborsch seien entstanden, weil sie sich neuerdings mehr engagierten als früher. Das habe zu Interessenskonflikten geführt.

Mit dem Hackfleischessen hatte sich das HFE-Team auf rund 120 Besucher eingestellt, darunter Kerweborsch, Alt- und Ehrenkerweborsch sowie Giggelsmädchen.

Ungestörtes Kennenlernen

Der Sinn des Hackfleischessens habe daraus bestanden, dass sich die verschiedenen Gruppen und Kerwejahrgänge vor der Kerb in aller Ruhe während eines eigens für sie ausgerichteten Abends kennenlernten. Das sei während der tollen Tage im lauten und weitläufigen Kerwezelt nicht möglich.

Kai Wagner und Andreas Zwegerl bereiteten 14 Jahre lang das Essen für das große alljährliche Treffen vor. Die Frikadellen waren zwar nicht selbst zubereitet, weil das zu viel Arbeit bedeutet hätte, aber sie waren mit viel Liebe eingekauft. Zu den Klopsen wurden Zwiebelsoße und Brötchen gereicht.

Zum Abschied stellte sich das HFE-Team ein letztes Mal an der Tribüne des Kerweplatzes für ein Erinnerungsfoto auf – mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ob sich das HFE-Team nun den Altkerweborsch anschließt oder weiterhin als autonome Gruppe mit eigenen und anderen Unternehmungen bestehen, all das ist laut Nau zurzeit noch völlig offen.

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