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Laufduell: Zeilsheims Torschütze Raymond Aschenkewitz versucht sich abzusetzen, der Kelsterbacher Christian Esteban Saavedra Zuniga (vorne) hält dagegen.

Fußball-Verbandsliga Mitte

Zeilsheimer Wiedergutmachung

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Der SV Zeilsheim rückte mit dem 2:0 bei Viktoria Kelsterbach auf den vierten Tabellenplatz der Fußball-Verbandsliga Mitte vor.

Vor einigen Wochen wäre das Aufeinandertreffen zwischen dem Hessenliga-Absteiger und dem Vizemeister noch ein Topspiel gewesen. Die Hausherren warten aber schon seit über einem Monat vergeblich auf Punkte. Vom ersten Platz ging es bis zum Derby abwärts bis auf Rang acht. Und auch Zeilsheim schwächelte zuletzt.

„Wir wollten unbedingt drei Punkte holen“, erklärte SV-Trainer Sascha Amstätter. Und die Bereitschaft zur Wiedergutmachung für die schwächeren Auftritte war seinem Team von Beginn an anzumerken: Leo Bianco, der neben seinem Bruder Antonio in der Doppelspitze stürmen durfte, brachte die Gäste schon nach vier Minuten in Führung. Und auch danach war Zeilsheim in einem wenig mitreißendem Duell die tonangebende Mannschaft. Dabei spielte den flinken Offensivleuten der Gästen sicherlich der große Rasenplatz in die Karten. Raymond Aschenkewitz erlief einen Diagonalball, umkurvte Torhüter Dominique Groß, doch die Kelsterbacher Defensive konnte mit vereinten Kräften noch vor der Linie retten (28.). Und Marco Kopilas schloss nach einer Ecke etwas zu mittig ab (39.). Derweil verlebte SV-Keeper Dominik Reining zunächst einen sehr ruhigen Nachmittag und musste im ersten Durchgang gar nicht eingreifen.

Mit Wiederanpfiff lag das 2:0 nach einer Koproduktion der Bianco-Brüder in der Luft – Antonio wusste im Strafraum Leo zu bedienen – doch abermals rettete ein Verteidiger für den bereits geschlagenen Groß vor der Linie (46.). Zehn Minuten später war dann sein Gegenüber Reining gefragt: Der Schlussmann machte sich vor Christian Saavedra groß und blieb Sieger im Eins-Gegen-Eins-Duell (56.). Nach einem Steilpass von Antonio Bianco traf Aschenkewitz schließlich zum Endstand (66.).

Sascha Amstätter hatte einzig die Chancenverwertung seines Teams zu bemängeln. Kelsterbachs Co-Trainer Holger Müller meinte: „Ich denke, unser Spielkonzept war trotz der Niederlage erkennbar.“

(rku)

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