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Kjell Schmidt will Landschaft erlebbar machen

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Der neue Regionalpark-Geschäftsführer Kjell Schmidt war zu Besuch bei Landrat Thomas Will. Davor war er beim Landesbetrieb Hessen-Forst tätig. Thomas Will wünschte als passionierter Radfahrer von dem „Neuen“ vor allem eine noch bessere Vernetzung der Wege für Zweiradfahrer.

Das Grün vor der Haustür entdecken – dafür hält die Regionalpark Ballungsraum RheinMain gGmbH eine Vielzahl von Touren und Vorschlägen parat. „Rhein-Main ist nicht nur eine hervorragende Region zum Arbeiten, sondern bietet den 3,7 Millionen Menschen viele Angebote, um die Region als Erholungs- und Erlebnisraum zu erschließen“, sagte Landrat Thomas Will (SPD), als er den neuen Regionalpark-Geschäftsführer Kjell Schmidt zu einem „Antrittsbesuch“ im Landratsamt Groß-Gerau begrüßte. „Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit und wünsche Ihnen einen guten Start“, sagte Will.

Spannende Kontraste

Kjell Schmidt wechselte vom Landesbetrieb Hessen-Forst zur Regionalpark Ballungsraum gGmbH mit Sitz in den Weilbacher Kiesgruben. Bei Hessen-Forst war der studierte Forstwirt zuletzt für das Projekt „Land mit Zukunft“ der Herbert Quandt-Stiftung und der Landesstiftung „Miteinander in Hessen“ tätig. Sein neuer Arbeitsplatz in Flörsheim ist übrigens nicht weit von dem Ort entfernt, an dem er aufgewachsen und zur Schule gegangen ist.

„Das Rhein-Main-Gebiet mit seiner spannenden Landschaft für die Menschen erlebbar zu machen und dabei der Natur ihren Raum zu erhalten, ist die große Herausforderung der sich der Regionalpark stellt. Als Kind dieser Region möchte ich meinen Teil dazu beitragen“, sagte Schmidt.

Die Regionalparkrouten führen vorbei an landwirtschaftlicher Kulturlandschaft, idyllischen „Landschaftsinseln“, aber auch dem Flughafen und an Monumenten der Industriekultur, historischen Gärten und Parks sowie bedeutenden Stätten der Vor- und Frühgeschichte über das Mittelalter bis zur Gegenwart.

Kindlicher Entdeckergeist

Neben der heimatlichen „Geschichte zum Anfassen“ werden auch Sensibilitäten für die hiesige Umwelt und Natur, aber auch der kindliche Entdeckergeist geweckt – Erlebnisse für die ganze Familie. Und das alles in einer kontrastreichen Landschaft, die hohe Mobilität und wirtschaftliche Leistungsstärke in unmittelbarer Nachbarschaft zu idyllischen Naturräumen aufweist.

Der südliche Teil des Regionalparks streift die nördliche Hälfte des Kreises Groß-Gerau. Der Opelsteg in Rüsselsheim, die Brücke über den Ölhafen in Raunheim oder das Schloss Dornberg in Groß-Gerau sind spannende Stationen der Regionalpark-Route. Im Norden ist der Kreis Groß-Gerau an den Regionalpark angebunden, im Süden am Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald.

„Für die Zukunft wünsche ich mir, dass die Radwege der beiden Portale noch besser miteinander vernetzt werden“, sagte Landrat Will, der selbst ein passionierter Radfahrer ist.

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