Konzentration und logisches Denken sind gefragt

„Wer wollte nicht schon immer mal nach Herzenslust Computer- und Videospiele ausprobieren?“ Die Frage der Jugendpflege hat einen ernsthaften Hintergrund. Denn es geht nicht ums reine Ballern.

Die Kinder- und Jugendförderung der Gemeinde veranstaltet am Samstag, 24. November, einen sogenannten „Games-Day“. Der Spielenachmittag soll Kindern und Jugendlichen ab 11.30 Uhr fünf Stunden das Tor in die Welt der Konsolen öffnen.

Mädchen und Jungen könnten sich an über einem Dutzend Stationen austoben. Für sie stünden Videobeamer, Playstation, PS EyeToy, PS Move, Xbox, Kinect, GameCube, Nintendo Wii, E-Dart, diverse Lenkräder, Ride-Board, Freestyler-Board, Singstar, Dancemats, Buzz und sogar ein herkömmliches Tischfußballspiel zu Verfügung, kündigt Jugendpfleger Andreas Schmitt an.

Darüber hinaus können sich die Teilnehmer auf eine große Auswahl an ausgesuchten Sport- Quiz-, Renn-, Rollen-, Jump-, Run-, Arcade-, Retro-, Logik-, Strategie- und Simulationsspiele für die unterschiedlichen Konsolen freuen. Ferner gebe es „jede Menge Spiele-Apps für iPad, Macs und Apple-TV“.

Ein einziges Freizeitvergnügen. Doch wie gelingt es der Jugendpflege, daraus etwas pädagogisch Sinnvolles zu machen? Schmitt sagt, der „Games-Day“ sei ein Freizeitangebot, dass sich an den aktuellen Interessen und Bedürfnissen von Teenagern und Jugendlichen orientiere. Im Bereich der Medien- und Spielepädagogik sei die Jugendförderung schon lang aktiv. Den Spielenachmittag gebe es immerhin schon seit 18 Jahren.

Der Schwerpunkt liege auf allem anderen als den berüchtigten Ballerspielen. Es gehe mehr um Sport, Quiz, Logik und Simulation. „Wir möchten neue Impulse geben sowie interessante und spannende Alternativen anbieten“, sagt Schmitt.

Ergänzend veranstalte die Jugendförderung seit dem Frühjahr ein weiteres Medienangebot – den sogenannten „Games-Maker-Day.“ Dabei gehe es weniger ums Spielen, sondern eher um Kreativität. Ganz ohne Lötkolben und Programmierkenntnisse könnten Kinder und Jugendliche Controller und Videospiele erstellen. „Mit beiden Angeboten haben wir nun ein gutes Gesamtkonzept. Ziel unserer Arbeit ist es, Kinder und Jugendliche zum kreativen Umgang mit Medien anzuregen und deren digitale Kompetenzen zu fördern“, erklärt Schmitt.

Der Jugendpfleger empfiehlt, sich für den „Games-Day“ rasch anzumelden, weil die Plätze begrenzt seien. Das ist im Kulturbahnhof Xpresso, im Rathaus und im Büro der Kinder- und Jugendförderung möglich. Angesprochen werden junge Leute im Alter von zehn bis 16 Jahren. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro (inklusive Pizza und Getränke).

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