20. Egelsbacher Weinfest

Marschbläser organisieren auch das 20. Jubiläumsfest in Egelsbach

  • schließen

Ein Weinfest zu besuchen, ist etwas anderes als ein Weinfest zu organisieren. Bürgermeister Jürgen Sieling schätzt die Arbeit engagierter Bürger.

Bei der Eröffnung des 20. Egelsbacher Weinfestes am Freitagabend im Hof der Alten Schule würdigte das Gemeindeoberhaupt Jürgen Sieling die Arbeit des Blasorchesters des SG Egelsbach um ihren Abteilungsleiter Wolfgang Schroth. Zum 20. mal haben die Musiker das Egelsbacher Weinfest ausgerichtet. „Diese schöne Veranstaltung hat sich nicht nur in Egelsbach etabliert, sondern ist auch zu einem beliebten gesellschaftlichen Mittelpunkt geworden. Doch das braucht engagierte Bürger, damit dies auch gelingt“, betonte Sieling.

Zum Dank für dieses langjährige Engagement überraschte der Bürgermeister nicht nur Wolfgang Schroth, sondern auch alle anderen Mitglieder des Blasorchesters mit einem Geschenk. „Diese Kiste sieht nicht nur schön aus, sondern da ist auch was Gutes drin“, meinte Sieling. Dann überreichte er zusammen mit der Weinkönigin von der Odenwälder Weininsel, Sina Tabea Abt, jedem ein Präsent. Anschließend wünschte er allen einen erfolgreichen Verlauf des Festes. Zusammen mit Weinkönigin Sina Tabea Abt und den beiden Prinzessinnen Anne Babion und Saskia Jungermann erhoben sie die Gläser auf ein schönes und erfolgreiches Jubiläumsweinfest.

Auch Wolfgang Schroth bedankte sich seinerseits für die gute Zusammenarbeit mit der Stadt und überreichte jenen drei Weinanbietern, die seit dem ersten Egelsbacher Fest in der Klammernschnitzergemeinde dabei sind, ein Jubiläums-T-Shirt samt Dankesurkunde und Präsent. Zu den ersten Weinfestbeschickern in Egelsbach gehört das Weingut Wolfgang Kern aus Rheinhessen, die Winzergenossenschaft der Odenwälder Weininsel aus Groß-Umstadt und das Weingut Trapp aus Rüdesheim.

„Ich empfehle unseren Grauburgunder, der ist sehr harmonisch. Es steht zwar trocken drauf, doch er ist recht erfrischend“, erklärte Winzermeister Volker Kern. Als Grundlage für einen Weingenuss – ohne späte Reue – empfahl sich die Metzgerei Rauth mit ihrem vielfältigen Angebot. Auch bei der Familie Cresceri gab es neben erlesenen Weinen aus Italien auch Handfestes für den Magen, so zum Beispiel einen „Winzerteller“ samt Montepulciano.

Am anderen Ende des Weinbudendorfes hielten wieder der Langener Jürgen Walther und die Manhoria Bar, Seite an Seite, ihre Angebote bereit. Thomas Luppold lockte mehr mit erfrischenden Drinks, wie Cuba Libre oder Hugos, während Jürgen Walther sein bewährtes Weinsortiment dabei hatte.

„Bei uns geht diesmal der Schwarzriesling ganz gut“, bestätigten Christa und Christian Bieth vom Weingut Sonnenhof. Aber auch die Riesling Spätlese kam bei den Festbesuchern gut an. „Wir setzen diesmal auf unseren Weißburgunder oder auf einen Bacchus“, beschrieben Wilfried und Frank Trapp die Wünsche der Weingenießer. Dazu freilich, wegen der Hitze, immer noch eine Flasche Wasser.

(lp)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare