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Die Mädchen der Tanzschule Allegro bereiten sich auf ihre Aufführung mit dem Titel ?Wenn Musik auf Poesie trifft? vor.

Aufführung der Tanzschule Allegro

Anmutig wie kleine Elfenmädchen

Wie gut Poesie, Musik und Ballett zusammenpassen, können die Bewohner der Doppelstadt bald in einer eindrucksvollen Aufführung der Tanzschule Allegro erleben. Auch traumhafte Kostüme spielen dabei eine wichtige Rollen.

Anmutig, sensibel und zerbrechlich wie kleine Elfen bewegen sich Balletttänzerinnen der Tanzschule Allegro übers Parkett. Ihr Liebreiz, ihr Charme und ihre Grazie wird von luftigen Röckchen aus einem Hauch feinsten, farbigen Tülls unterstützt. Wie von zarten Engelsflügeln getragen ist jeder Tanzschritt formvollendete optische Poesie mit vollendeter feiner und weicher, weiblicher Leichtigkeit.

Das ist kein Zufall. Denn unter dem Motto „Wenn Musik auf Poesie trifft“ lädt die Tanz- und Ballettschule Allegro schon jetzt zu ihrer neuen Aufführung am Samstag, 9. Juni, um 16.30 Uhr ins Bürgerhaus Mörfelden ein. Einen derartigen Augenschmaus bietet sie nur alle zwei Jahre. Es handelt sich um die siebte Aufführung der Institution, die sich regelmäßig zu Proben im „Dynamixx“ in Mörfelden trifft.

80 Tänzerinnen zwischen 5 und 25 Jahren bieten ihrem Publikum über etwa 75 Minuten ohne Pause alles, was klassische Gedichte und anmutige Tänze verbindet. Die größte Altersgruppe stellen laut Ania Capizzo, Leiterin der Tanz- und Ballettschule, Fünf- bis Achtjährige. Ihre Proben für die Aufführung starteten bereits unmittelbar nach den Sommerferien im vorigen Jahr, die der Älteren und Erfahreneren zogen im Oktober beziehungsweise November nach.

Capizzo hat das Programm zusammengestellt und auch die Choreographie übernommen. Darüber hinaus steuerte sie aus ihrem eigenen Fundus zu traumhaften Kostümen bei, weitere werden ausgeliehen.

Der Nachmittag beinhaltet 21 Programmpunkte. Sprecherin Sophie Körner trägt Gedichte wie „An den Mond“ von Johann Wolfgang von Goethe vor, das die jungen Tänzerinnen mit dem klassischen Ballettanz „A thousand years“ von The Piano Guys auf der Bühne untermalen. Zu Friedrich Schillers Gedicht „Der Traum“ gibt es die beliebte Annenpolka von Johann Strauß und zu Goethes „Künstlers Abendlied“ den Hungarian Dance von Johannes Brahms.

Die Tänzerinnen treten ausschließlich in kleinen Ensembles auf. Auf Solotänze verzichtet Capizzo bei der Aufführung bewusst, weil sie keinen ihrer Schützlinge bevorzugen und das gute Gruppenmilieu erhalten möchte. Gelesen werden während der Aufführung anlässlich des kulturellen und stilvollen Nachmittags auch Gedichte von Joseph von Eichendorff wie „Sehnsucht“ und die „Loreley“ von Heinrich Heine, die vom „Pas de Deux“ des Komponisten Pjotr Iljitsch Tschaikowski beziehungsweise der „Tritsch-Tratsch Polka“ von Johann Strauß mit passenden Tänzen unterlegt werden. Das Gedicht „Ich lobe den Tanz“ erinnert an den großen lateinischen Kirchenlehrer Augustinus Aurelius, der im vierten Jahrhundert lebte, während der dazu gehörige klassische Tanz „Carmen“ das Leben und Wirken des Komponisten Georges Bizet musikalisch Revue passieren lässt.

Auf dem Programm stehen auch Goethes „Mailied“ und dazu die beliebte Pizzicato-Polka von Johann Strauß. Abgerundet wird die Aufführung von Goethes Gedicht „Willkommen und Abschied“ und einem klassischen Spitzentanz zu „Bolero“ von Maurice Ravel, bevor unter der technischen Leitung von Uwe Kreibich das große Finale zu „Radio City Liverpool Mashup“ von DJ Earworm ansteht.

Einlass zu der Aufführung im Bürgerhaus ist um 16 Uhr. Der Eintritt kostet für Erwachsene 11 Euro, für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 17 Jahren 6 Euro. Schon jetzt weist Ania Capizzo darauf hin, dass die Aufführung „Wenn Musik auf Poesie trifft“ mit dem von ihr zusammengestellten, ausgewogenen und anspruchsvollen Programm bereits am Samstag, 26. Mai, in der Hans-Seeley-Halle in der Ludwigstraße 134 in 64367 Mühltal über die Bühne geht. Dabei tanzen einige erfahrene Tänzerinnen der Tanz- und Ballettschule Allegro mit.

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