Handball

Diesmal noch mehr gefordert

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Mit einem verjüngten Team geht die TGS Walldorf die neuen Herausforderungen in Hessens höchster Liga an.

Eines ist den Handballerinnen der TGS Walldorf jetzt schon klar: Die neue Oberliga-Saison wird für die TGS keine einfache werden, davon geht ihr Coach Edis Hodzic aus: „Die Liga ist deutlich stärker geworden.“

Schließlich hat die Oberliga mit Drittliga-Absteiger TuS Kriftel sowie den guten Aufsteigern HSG VfR Eintracht Wiesbaden, Germania Fritzlar und HSG Bensheim/Auerbach II deutlich an Qualität gewonnen. Der Vizemeister der Vorsaison, die TSG Oberursel hat sich darüber hinaus mit einigen ehemaligen hessischen Jugendauswahlspielerinnen verstärkt und will erneut ganz oben mitspielen. Bei der HSG Rodgau Nieder-Roden heuerten viele gestandenen Routiniers aus den umliegenden Vereinen an, und im Norden gewann Fritzlar viele Spielerinnen vom Absteiger Zwehren/Kassel für sich.

Im Vorjahr reichte es für die Walldorferinnen mit wechselnden Leistungen für eine Mittelfeldplatzierung (6.). Um dieses Resultat zu bestätigen, werden sie auf Grund der starken Konkurrenz eine Schippe draufpacken müssen. Das ist in Anbetracht des neuformierten Kaders keine einfache Aufgabe.

Nach den Abgängen von Torjägerin Svenja Geiß (TV Bodenheim/Rheinhessen-Liga), Rebecca Grzelachowski (Karriereende) und Stefanie Kopp (Handballpause) hat sich das Team deutlich verjüngt. Laila Horn und Natalie Vogt laufen nach ihrem einjährigen Gastspiel in der Jugend bei der HSG Bensheim/Auerbach nun im TGS-Trikot auf. Beide spielten zuvor bei der JSG Egelsbach/Mörfelden/Walldorf. Auch die 19-jährige Julia Rausch (TV Trebur) senkt den Altersdurchschnitt. Mit Linda Gastgeb und Fabienne Fleischhacker wurden aber auch zwei erfahrene Spielerinnen vom letztjährigen Ligakonkurrenten SG Bruchköbel verpflichtet. Zudem kam noch Anika Wiener vom Bezirksoberligisten TuS Nordenstadt und Rebecca Büßer von der SG Mainz/Bretzenheim.

Vor allem im Zusammenspiel sieht der TGS-Trainer wegen der durchwachsenen Trainingsbeteiligung in der Vorbereitung noch Steigerungsbedarf: „Wir sind noch nicht auf dem besten Niveau, aber wir haben keine Angst und werden versuchen eine erfolgreiche Saison zu spielen. In der Hoffnung, dass sich alle Spielerinnen individuell schnell weiterentwickeln.“

Zum Auftakt am Sonntag erwarten die Walldorferinnen die HSG Wettenberg (16 Uhr; Bertha-von-Suttner Halle). Mit einer guten Defensive vor den erfahrenen Torfrauen Jessica Schulte und Celina Schepky und einem schnellen Umschaltspiel wollen die Gastgeberinnen den Weg in Richtung Tabellenmittelfeld einschlagen.

Der Kader, Tor: Celina Schepky, Jessica Schulte, Nathalie Vogt, Rebecca Büßer. – Rückraum: Nathalie Schäfer, Laila Horn, Liv Kornhuber, Friederike Hicking, Linda Gastgeb, Julia Rausch. – Außen: Selina Schönhaber, Dimitra Andrikopoulou, Annika Wiener, Fabienne Fleischhacker. – Kreis: Franziska Schulz, Christel Unnold.

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