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Stefanie Lerner war mit 447 Holz zweitbeste Mörfelderin im Heimspiel gegen Plankstadt.

Kegeln

Die ersten Niederlagen

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Die Mörfelder Bundesligateams mussten am zweiten Spieltag ihre ersten Niederlagen hinnehmen, die Frauen sogar auf den eigenen Bahnen (siehe Extratext).

Die Bundesliga-Kegler von Olympia Mörfelden verloren bei Freiholz Plankstadt 5882:5961. Nicht, weil sie schlecht spielten – sondern weil ihr Kader in der Breite nicht stark genug ist, um die aktuellen Ausfälle der Routiniers Jürgen Fleischer und Holger Liebold zu kompensieren.

Im vorhergehenden erfolgreichen Heimspiel stand noch der erfahrene Stephan Michel zur Verfügung, diesmal musste der junge Christian Vonhof ran. Seine 895 Holz lagen ganze 110 unter dem Ergebnis seines direkten Konkurrenten Marco Mergenthaler. Und da bei den Gästen auch noch Robert Nägel (939) schwächelte, half es schließlich auch nicht, dass die vier Stammspieler gute Leistungen zeigten.

Allerdings blieb der beste Mörfelder, Dieter Nielsen, mit sehr starken 1035 (677 in die Vollen) noch deutlich hinter den Plankstädtern Andreas Tippl (1090 mit 705 in die Vollen) und Thomas Hörner (1051 mit 393 im Abräumen). Für Olympia übertrafen ferner Neuzugang Christian Schneider mit 1016 (378 im Abräumen) und Sven Völkl mit 1009 (372 im Abräumen) die Tausender-Marke. Sascha Wetzel startete furios (271 auf der ersten Bahn), ließ dann aber nach und beendete sein Spiel mit immer noch guten 988 (662 in die Vollen).

Die Niederlage ist zu verschmerzen, zeigte aber auch, dass der siebenmalige Deutsche Meister in diser Saison kein Anwärter auf einen Medaillenplatz sein wird.

(löf )

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