1. Startseite
  2. Region
  3. Kreis Groß-Gerau
  4. Mörfelden-Walldorf

Kein Fußballfest, aber ein souveräner Walldorfer Sieg

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Rot-Weiß Walldorf hat seine Heimbilanz in der Fußball-Gruppenliga Darmstadt weiter verbessert. Gegen den FSV Riedrode holte der Tabellenführer sich seinen fünften Sieg im fünften Heimspiel.

Rot-Weiß Walldorf hat seine Heimbilanz in der Fußball-Gruppenliga Darmstadt weiter verbessert. Gegen den FSV Riedrode holte der Tabellenführer sich seinen fünften Sieg im fünften Heimspiel. „Wäre Riedrode der Ausgleich gelungen, hätte ich ihnen durchaus zugetraut, das Unentschieden zu verteidigen. Nach unserem zweiten Treffer konnten wir den Gegner dann mit einfachen Mitteln in Schach halten. Das war sicherlich kein Fußballfest, aber letztlich sehr souverän“, meinte Erwin Mader, der Pressesprecher der Walldorfer, nach dem verdienten 3:0 (1:0)-Erfolg.

Die Gäste wussten natürlich von der Heimstärke der Rot-Weißen und gingen daher mit einer sehr defensiven Grundordnung in die Partie. Die ersten 20 Minuten ließen sie praktisch gar nichts anbrennen, dann jedoch konnte sich Walldorfs Torjäger Mario Gotta gegen gleich drei Verteidiger durchsetzen und seine Mannschaft mit seinem achten Saisontreffer in Führung bringen (24.). Gottas Energieleistung änderte allerdings wenig an der Ausrichtung beider Mannschaften. Die Walldorfer bemühten sich weiterhin um ein flüssiges Kombinationsspiel, trafen aber auf eine sehr konzentriert verteidigende Mannschaft, die auf Kontersituationen lauerte, die nicht zustande kamen, da auch die Gastgeber sehr gut gegen den Ball arbeiteten und sich keine größeren Fehler erlaubten. So dauerte es bis zur 54. Minute, ehe es wieder brenzlig in einem der beiden Strafräume wurde. Wieder war es die Mannschaft von Trainer Max Martin, die gefährlich wurde, wobei Enes Hoxha klar gefoult wurde und Stürmer Dominik Lewis den fälligen Strafstoß sehr souverän zum 2:0 verwandelte.

Die Partie wurde nun noch einseitiger. Während dem FSV Riedrode trotz der Hereinnahme zweier Stürmer bis zum Schluss die Durchschlagskraft fehlte, kamen die Hausherren in regelmäßigen Abstanden weiterhin zu Chancen. So etwa in der 63. Minute, als Nico Struwe alleine auf Riedrodes Torhüter Nicolas Mohr zulief, ihn aber nicht überwinden konnte. Der letzte Treffer der Partie blieb stattdessen dem Walldorfer „Geburtstagskind“ Daniel Beck vorbehalten. Nahe der Mittellinie kam der nun 24-jährige ins Laufen und ließ Mohr mit seinem strammen Schuss aus knapp 20 Metern ein drittes Mal nicht den Hauch einer Abwehrchance (71.).

(may)

Auch interessant

Kommentare