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Kritik an der CDU

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Die Jusos in Mörfelden-Walldorf kritisieren die CDU-Fraktion der Doppelstadt. So habe sich der Fraktionsvorsitzende der CDU, Karsten Groß, zu Wort gemeldet, der an der bisherigen Arbeit seiner Partei festhalten möchte.

Die Jusos in Mörfelden-Walldorf kritisieren die CDU-Fraktion der Doppelstadt. So habe sich der Fraktionsvorsitzende der CDU, Karsten Groß, zu Wort gemeldet, der an der bisherigen Arbeit seiner Partei festhalten möchte. Wobei er erwähne, dass unter anderem auch die CDU die Verlegung von Stolpersteinen unterstützt habe. An jene Arbeit und Unterstützung erinnert sich der Organisator des Stolpersteinprojekts in Mörfelden-Walldorf, Hans-Jürgen Vorndran. „Im Protokoll der 40. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung aus dem Jahr 2005 wurde festgehalten, dass die CDU klar zweimal gegen Stolpersteine gestimmt hat“, erklärt er. Redner in dieser Debatte für die CDU: Karsten Groß. Er müsste wissen, so der SPD-Nachwuchs, wie sein Standpunkt in der Debatte Stolpersteine ist, „und kann gerne, wie jeder andere Bürger, dies noch mal nachlesen, sollte er es vergessen haben“, so die Jusos. „Da Herr Groß an der Spitze der heutigen Fraktion steht, ist wohl kaum Besserung zu erwarten“, so Juso-Vorsitzender Julius Emmel.

Hoffnung machten solch engagierte Christdemokraten wie Nikolaus und Helga Schwarz, welche die Patenschaft für zwei Stolpersteine übernommen haben, und auch die Vorstöße der Jungen Union seien als positives Zeichen zu bewerten.

Aktive Jugendarbeit sei ein elementarer Bestandteil der Kommunalpolitik. Deswegen sei es wichtig, dass junge Menschen gehört werden, ihnen Aufmerksamkeit geschenkt wird und dass sie in kommunalpolitische Ämter gelangen, um Politik direkt zu gestalten. Denn gerade die Kommunalpolitik sei anfällig dafür, dass Alteingesessene jahrzehntelang ein Programm abspulen, an dem selten gerüttelt werde. Umso begrüßenswerter sei der Dialog, der nun entstanden ist, da er die politische Teilhabe von Jugendlichen befeuert, so die Jusos.

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