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Pferd auf der Autobahn

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Wie durch ein Wunder und dank des beherzten Eingreifens eines Autofahrers kam es am Samstagnachmittag auf der A 5 zwischen der Anschlussstelle Weiterstadt und der Anschlussstelle Mörfelden-Walldorf

Wie durch ein Wunder und dank des beherzten Eingreifens eines Autofahrers kam es am Samstagnachmittag auf der A 5 zwischen der Anschlussstelle Weiterstadt und der Anschlussstelle Mörfelden-Walldorf zu keinerlei Personen- noch Sachschaden.

Ein 45 Jahre alter Familienvater war gegen 16.40 Uhr im Auto mit seinen beiden Kindern auf der linken Fahrspur unterwegs, als vor ihnen plötzlich ein Pferd über eine Leitplanke auf die Fahrbahn sprang und umher galoppierte. Nach wilden Brems- und Ausweichmanövern konnten der Familienvater und weitere Verkehrsteilnehmer ihre Autos unversehrt zum Stehen bringen. Eine Betonleitplanke im Mittelstreifen hatte verhindert, dass das Tier auch auf der Gegenfahrbahn für Chaos sorgte. Verwirrt lief das Pferd weiter auf der Fahrbahn umher, bevor es schließlich von dem 45-Jährigen eingefangen und auf einen Parkplatz geführt werden konnte.

Mit dem Eintreffen einer Streife der Polizeiautobahnstation wurde dem mutigen Mann die Gefahr bewusst, welche die Aktion mit sich gebrachte hatte. Ohne den Einsatz einiger Schutzengel hätte das Ganze auch anders enden können. Nach einem Gespräch mit den Beamten auf der Polizeiautobahnstation trat der Held des Tages seinen Heimweg in den Nordosten Nordrhein-Westfalens an.

Zwischenzeitlich konnte auch die Pferdebesitzerin ausfindig gemacht werden. Das ausgebüxte Pferd wurde in einem Pferdeanhänger verladen und in seine gewohnte Umgebung zurückgebracht.

(fnp)

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