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Skulpturenpark kurz vor der Eröffnung – Zwölf Bildhauer wurden ausgewählt

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Von: Anne Kerleau

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Der Skulpturenpark steht kurz vor der Eröffnung. Ohne die Hilfe der Ehrenamtlichen wäre die beliebte Veranstaltung wohl nicht möglich. Auch dieses Jahr kündigen sich sehr unterschiedliche Bildhauer an.

Auch in diesem Jahr wird der Bürgerpark der Stadt Mörfelden-Walldorf zum Ausstellungsraum. In der Doppelstadt wird zwischen dem 29. Juli und dem 2. September der 21. Skulpturenpark stattfinden.

Seit 1998 gibt es die Veranstaltung. Diese hat sich nicht nur bei Bildhauern in und sogar außerhalb Deutschlands einen Namen gemacht, sondern auch bei den Bürgern und Gästen der Stadt. Seit Jahren steigen die Besucherzahlen. Der Bürgerpark erweist sich für die Open-Air-Ausstellung als geeigneter Platz mitten im Stadtkern.

„Wir sind die Stadt der Skulpturen“, sagt Bürgermeister Heinz-Peter Becker (SPD) nicht ohne Stolz. In der Tat hat kaum eine Stadt hat so viele Skulpturen im öffentlichen Raum zu bieten wie Mörfelden-Walldorf. Viele davon sind Leihgaben der ausstellenden Künstler, einige konnten von der Stadt im Anschluss an den Skulpturenpark günstig erworben werden.

Organisiert wird der Skulpturenpark von ehrenamtlich tätigen Bürgern und dem Sport- und Kulturamt der Stadt Mörfelden-Walldorf. Simone Strupp ist die für das Kulturamt zuständige Ansprechpartnerin. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Professor Ottmar Hörl und findet im Rahmen des „KUSS“ (Kultursommer Südhessen) statt.

Der Galerienverband Hessen und Rheinland-Pfalz ist Mitveranstalter des Skulpturenparks, der zudem von den Riedwerken Groß-Gerau gefördert wird. Der Mörfelden-Walldorfer Künstler Otto Schaffner ist treibende Kraft und Ideengeber des Skulpturenparks, der im Verlauf der Jahre in seinem Umfang und Programm immer mehr erweitert wurde. Für das Ausstellungsjahr 2018 konnte die Jury aus 47 Bewerbungen 12 auswählen: Manfred Emmenegger-Kanzler, Christiane Erdmann, Peter Helmstetter, Ernst Günter Herrmann, Paul Hirsch, Wulf Kirschner, Robert Kögel, Jaewon Park, Waldemar Scheck, Agnes Stockmann/Jon Pahlow, Elizabeth Thallauer und Heide Weidele dürfen ihre Werke zeigen. Sie stehen für ein breites Spektrum zeitgenössischer Skulptur- und Objektkunst unter Verwendung völlig unterschiedlicher Materialien.

Nachdem bei der 20. Auflage im Jahr 2017 gezielt junge Bildhauer eingeladen wurden, sind dieses Jahr nun wieder alle Altersgruppen vertreten. „Zwischen dem ältesten und jüngsten Künstler liegen 47 Jahre“, erläutert die Kunsthistorikerin Isa Bickmann, die der Jury angehört. Diese wird an der Finissage am 2. September ebenso wie das Publikum einen Preis vergeben. Zwischen dem 29. Juli und dem 2. September wird zudem nicht nur eine sehenswerte Freiluft-Ausstellung, sondern auch ein vielfältiges Programm geboten. Erster Höhepunkt ist die vom Saxophonisten Martin Gröber musikalisch begleitete Vernissage am 29. Juli um 11 Uhr im Bürgerpark. Nach einem Grußwort der Frankfurter Galeristin Barbara von Stechow wird Kunsthistorikerin Isa Bickmann eine Einführung in die Ausstellung geben.

(ak)

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