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Das war das Stadionfest der SKV

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Von: Volker Arndt

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Tanz, Sport, Musik und jede Menge Spaß hatte das Stadionfest der SKV Mörfelden zu bieten. Die Abteilungen nutzten die Veranstaltung, um sich zu präsentieren.

Großartige Stimmung bei hochsommerlichen Temperaturen während des Sommerfestes, das die Sport- und Kulturvereinigung (SKV) im Mörfelder Waldstadion ausrichtete. Vereinsvorsitzender Richard Krichbaum geht von mehr als 1000 Besuchern über den Tag verteilt aus. „Dass der Getränkeumsatz bei zumeist über 30 Grad Celsius hoch ist, darf man vermuten. Bei der Hitze und den körperlichen Anstrengungen aber auch dringend zu empfehlen“, sagte er.

Viele verschiedene Vorführungen und zehn Einzelaktionen, wie Hindernisparcours, animierten Jung und Alt, sich aktiv zu beteiligen. „Dieser große Sportplatz hier in Mörfelden bietet eine sehr gute Möglichkeit, die unterschiedlichen Abteilungen an einer Stelle zu präsentieren“, freute sich Krichbaum. Vom Balkon aus, wo ein Teil der Besucher den kulinarischen Genüssen frönen konnte, sei zu sehen, dass „überall Bewegung ist im großen Rund des Stadions“, fügte der SKV-Vorsitzende hinzu.

Das SKV-Akkordeonorchester spielte live, gleich mit mehreren Sängerinnen, geschützt unter einem Zeltdach, und auf der anderen Seite drehte sich die SKV-Folkloregruppe im Reigen. „Tanzen Sie mal einen Walzer auf dem Rasen! Das ist gar nicht so einfach“, sagte Heidrun Schlegel aus Oberursel. Beim traditionellen Handwerkertanz mit Titel „Hammerschieds Gesellen“ kamen schließlich alle ins Schwitzen. „Ursprünglich war das der Tanz der Schmiede, die im Takt aufs heiße Eisen schlagen mussten“, erklärte Mario Hecker, ebenfalls Mitglied der Folkloretanzgruppe.

Handball, Fußball, Volleyball – überall flog irgendwas durch die Luft. Beim Trampolinspringen sogar die Kinder. Darunter auch der 13-jährige Rasim Gül, der das sportliche Angebot „cool“ fand. „Ich habe gerade ausprobiert, einen Salto zu springen“, freute er sich, weil es ihm tatsächlich gelungen war unter den aufmerksamen Blicken von Lars Pietschmann von der SKV-Abteilung Judo, der die Sicherheit am Trampolin gewährleistete. „Die Kinder haben ihren Spaß, das sieht man“, sagte Marc-André Jourdan, SKV-Jugendtrainer Volleyball. Er und Kollegin Sandra Grosch hatten sich unter einem Sonnenschirm verschanzt, denn Schatten im Stadioninnern war eher Mangelware.

Inmitten der Sportstätte lief Luis Hom, neun Jahre alt, mit einer Tasche voll Speiseeis auf dem Rasengrün umher, das er verkaufte, und das nicht nur Modern-Jazz-Tänzerin Alexandra Cainaranu erfreute, die ein Kirscheis ergatterte. Kalte Getränke und insbesondere Eis standen bei allen Teilnehmern hoch im Kurs.

Bürgermeister Heinz-Peter Becker (SPD) war ebenfalls unter den Besuchern. „Es ist schon irgendwie ein ganz anderes Ambiente hier im Freien, wo man vergisst, auf die Uhr zu schauen“ schilderte er seine Empfindungen. Am großen Zuspruch erkenne man, dass Veranstaltungen wie diese in der Doppelstadt gut angenommen würden.

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