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Charmant und launig lässt Stadt-Mitarbeiterin Claudia Rügner ihren Kater das Geschehen im Ort kommentieren. Screenshot: Michael Forst

Schönheitskur

Stadt punktet mit neuer Webseite

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Übersichtlicher, frischer und Smartphone-freundlich: Die neue Internetpräsenz der Doppelstadt stößt auf überwiegend positive Reaktionen bei den Bürgern – auch wenn noch ein paar Wünsche offen bleiben. Kater Krümel sorgt derweil mit seiner täglichen Kolumne für einen Charme-Bonus – auch wenn nicht jeder weiß, das die vorwitzige Fellnase keine fiktive Figur ist.

„Die Homepage ist schöner, übersichtlicher und klarer strukturiert als ihre Vorgängerin“, lobt sich die Stadt Mörfelden-Walldorf selbst für ihre seit der vergangenen Woche online gegangenen Homepage. Und weiter: „Vom Design bis zur Menüführung, von der Themenauswahl bis zu den Inhalten hat das Online-Team alles benutzerfreundlich für Sie zusammengestellt.“

Doch wie kommt die Internetpräsenz nach ihrer Schönheitskur bei den Bürgern und Nutzern an? Mit Unterstützung der Facebookgruppe „MoeWaCommunity“ hat diese Zeitung bei den Mitgliedern um Feedback gebeten. Und das fiel überwiegend positiv aus.

„Um Klassen besser“, urteilt etwa Lothar Cezanne, und nennt als größten Pluspunkt „die Tauglichkeit für Mobilgeräte. Da war die alte Seite einfach nur eine Schande und letztlich nicht zu gebrauchen.“ Und mit Blick auf die Nachbarschaft ergänzt er lobend: „Selbst die Webseite der Stadt Frankfurt wird hier auf einem iPhone nicht mobiltauglich präsentiert.“

Zufrieden mit der Neugestaltung zeigt sich auch Johannes Rekcir: „Die neue Seite finde ich deutlich besser“, und macht klar, dass er die Veränderung schon länger für nötig erachtete. „Hatte immer gehofft, dass wir das mal anpacken. Prima!“ Gina Darling („Schön übersichtlich jetzt!“) drückt ihre Zustimmung ähnlich knapp aus wie Marcus Pohl: „Im Vergleich zur alten Page ist alles eine Verbesserung. Wirkt frisch und modern. Gefällt mir.“

Sanja Peric wiederum gefällt, dass die Webseite nun sauber aussehe, „also übersichtlicher, moderner, freundlicher.“ Und noch etwas entging nicht ihrer Aufmerksamkeit: „Das mit dem Kater fiel mir ins Auge, das wirkte. . . wie soll man sagen? Allgemeiner? Bürgerlicher?“

Sie bezieht sich damit auf eine neue Kolumne des Katers Krümel, der aktuelle Ereignisse launig und aus Katzenperspektive kommentiert. „So eine Stadtverwaltung wird ja oft als trocken wahrgenommen“, erklärt der Erste Stadtrat Burkhard Ziegler die Idee dahinter. „Kater Krümel soll Lebendigkeit reinbringen und bestimmte Informationen so spannend vermitteln, dass sie auch wahrgenommen werden.“ Bei der vorwitzigen Fellnase, die beispielsweise den „Ich mag meine Füße“-Tag feiert und dies mit Spazier- und Ausgehtipps in der Doppelstadt verbindet oder einem befreundeten Kater ein Gedicht zumaunzt, damit der damit seine Herzenskatze becircen kann, handelt es sich um das Tier von Zieglers Referentin Claudia Rügner. Sie zeichnet auch für die Texte der Kolumne verantwortlich. Bei allem positiven Feedback weisen einige Kommentatoren auch auf Verbesserungsmöglichkeiten hin: „Angenommen, ich möchte eine Info haben, wo und bei wem ich einen Personalausweis beantrage“, beschreibt sie ihr Problem: „Ich komme weder über die sechs Icons an mein Ziel, noch leitet mich die Suchfunktion sofort dahin.“ Die Stadt, so Ziegler, nehme solche Anregungen und Hinweise ernst: „Wir werden ständig nachbessern.“

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