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„Stadt sollte bei IGF mitarbeiten“

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Von: Jochen Fay

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Die DKP/Linke Liste beantragt, dass die Doppelstadt Mitglied bei der IGF werden sollte. Zudem fordert sie einen barrierefreien Zugang zur Trauerhalle

Zur nächsten parlamentarischen Sitzungsrunde in der Doppelstadt hat die Fraktion der DKP/Linke Liste drei Anträge an die Stadtverordnetenversammlung gestellt. So fordern die Linken, dass die Stadt Mörfelden-Walldorf die Mitgliedschaft in der Interessengemeinschaft zur Bekämpfung des Fluglärms (IGF) beantragt und künftig aktiv in der Organisation mitarbeitet.

Die IGF sei mit ihren 50 Jahren die älteste Fluglärmschutzvereinigung, die vor allem in der Rhein-Main-Region aktiv ist. Sie wende sich gegen die ständige Erweiterung des Flughafens und die damit unzumutbaren Belastungen. Darüber hinaus gehörten auch Kelsterbach, Neu-Isenburg, Büttelborn, Bischofsheim und Riedstadt der IGF an. Mit der Stadt Mörfelden-Walldorf bestehe seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit, heißt es in der Antragsbegründung.

Außerdem regen DKP und Linke Liste an, der Magistrat solle beantragen, dass das Gebäude der Albert-Schweitzer-Schule als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung in das Denkmalbuch des Landes Hessen aufgenommen werde. Das mehr als 100 Jahre alte Schulgebäude in der Querstraße in Mörfelden sei ein schutzwürdiges Kulturdenkmal, an dessen Erhaltung aus geschichtlichen, technischen und städtebaulichen Gründen ein öffentliches Interesse bestehe. Das noch im Keller des Hauses vorhandene ehemalige „Volksbad“ aus den 1920er Jahren solle auch für künftige Generationen bewahrt werden.

In einem weiteren Antrag fordern DKP und Linke Liste, dass der Magistrat „unverzüglich veranlasst, dass der Zugang zur Trauerhalle des Walldorfer Friedhofs barrierefrei gestaltet wird“. Derzeit würden Rollstuhlfahrer von einer hohen Stufe am problemlosen Zugang zur Trauerhalle gehindert. Auch für andere Menschen mit eingeschränkter Mobilität sei ein barrierefreier Zugang wünschenswert. Nach ihrer Ansicht sollte es möglich sein, mit geringem Aufwand Abhilfe zu schaffen.

(fay)

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