Skyliners-Profi Richard Freudenberg hielt mit den Kindern der AG ?Basketball macht Schule? eine Trainingsstunde ab.
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Skyliners-Profi Richard Freudenberg hielt mit den Kindern der AG ?Basketball macht Schule? eine Trainingsstunde ab.

Bürgermeister-Klingler-Schule

Wenn Basketball Schule macht

Groß Freude herrschte gestern bei der Basketball-AG der Bürgermeister-Klingler-Schule. Richard Freudenberg, Profi bei den Fraport Skyliners, war zu Gast. Dazu gab es noch eine besondere Einladung.

Hohen Besuch bekamen gestern die 18 Kinder der Basketball-AG der Bürgermeister-Klingler-Schule. Richard Freudenberg, Basketball-Profi der Fraport Skyliners, sowie der Erste Stadtrat Mörfelden-Walldorfs, Burkhard Ziegler, und Vertreter der medical airport Service GmbH waren zu Gast, um die Patenschaft des Unternehmens für das Jahr 2018 zu besiegeln.

140 Schul-AGs mit rund 3500 Kindern unterstützen die Fraport Skyliners und Sponsoren im Rahmen des Projekts „Basketball macht Schule“. Für 3000 Euro hat auch die medical airport service GmbH, ein Tochterunternehmen der Fraport, seine Patenschaft für ein weiteres Jahr verlängert und bereits angekündigt, dieses Engagement gemeinsam mit der Unternehmenstochter „Terminal for Kids“ (betreibt Kindergärten) am Standort des Unternehmenshauptsitzes auch im Jahr 2019 fortführen zu wollen.

Als Partnerschule dieses Projekts und Patenschule des Unternehmens wird der Basketball-AG wiederum für ein Jahr ein fester Trainer von den Frankfurter Profi-Basketballern zur Verfügung gestellt und das gemeinsame Engagement mit einem Besuch eines Profis für die Kinder zu einem Erlebnis gemacht. „Wir haben für die Kinder wie bei unseren School-Clinics einen Basketball, ein T-Shirt und einen Turnbeutel mitgebracht, zudem laden wir sie ein, unser Heimspiel am kommenden Sonntag gegen Ludwigsburg zu besuchen“, verkündete Yannick Krabbe, Geschäftsleiter des Skyliners e.V., stolz.

Mit Richard Freudenberg hatten die Skyliners einen ihrer jüngeren Spieler mitgebracht, zu dem die Viertklässler der Bürgermeister-Klingler-Schule sofort einen Draht hatten. Mit seinen 19 Jahren ist Freudenberg für sie „nicht nur ein Erwachsener“, sondern auch ein Vorbild, was man in so jungen Jahren erreichen kann. Mit neun Jahren begann der gebürtige Heidelberger beim TS Jahn München mit Basketball.

„Ich stand beim Fußball im Tor, das hat mich irgendwann einfach gelangweilt. Da meine Mutter auch Basketball gespielt hat und das sogar in der 2. Bundesliga, habe ich diesen Sport einmal ausprobiert und bin dabei geblieben“, berichtete er während einer kurzen Fragestunde.

Dabei erfuhren die Kinder noch, dass Richard Freudenberg (Schuhgröße 48,5) nach seinem Wechsel aus seinem Heimatverein beim FC Bayern Basketball spielte, ein Basketball-Stipendium in den USA hatte und nun seit dieser Saison bei den Fraport Skyliners in der Bundesliga spielt. Eine imposante Erscheinung war der 19-Jährige für die Grundschüler allemal, immerhin misst Freudenberg 2,04 Meter und zeigte beim Training sogar ein Dunking, was viele staunende Gesichter hervorrief.

Verschiedene Übungen absolvierte der Skyliners-Profi zusammen mit dem für das Schulprogramm fest engagierten Trainer Selim Topalouglu und hatte dabei sichtlich viel Spaß. Auch im direkten 1-gegen-1 durften sich die Kinder mit dem Profi messen, am Ende freuten sich alle schon auf den Besuch bei den Skyliners kommenden Sonntag, in der Hoffnung, dem gerade von einer Verletzung wiedergenesenen Freudenberg auf dem Spielfeld gegen Ludwigsburg zuzujubeln.

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