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Zwölf Stunden Bahnen ziehen: Die Veranstaltung der SKV wartet mit neuen Rekorden auf

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Auch in seiner achten Auflage seit 2011 stieß das Zwölf-Stunden-Schwimmen der Wassersportabteilung der SKV Mörfelden auf große Resonanz. Unter den 268 Teilnehmern waren 128 Kinder und Jugendliche.

Schwimmen ist ein Sport für alle Altersgruppen. Das zeigte das diesjährige Zwölf-Stunden-Schwimmen der Abteilung Wassersport der Sport- und Kulturvereinigung (SKV) Mörfelden im Waldschwimmbad. Die jüngsten Teilnehmer Noah Schrader und Lissi-Malu Filusch waren fünf und sechs Jahre, die ältesten Walter Rippl und Inge Weigl 77 und 79 Jahre alt.

„Mir macht Schwimmen einfach Spaß“, sagte Weigl, die 20 Bahnen schwamm, was bei einer 50-Meter-Bahn beachtliche 1000 Meter bedeutet. Mit ihren 79 Jahren ist die Mörfelderin die älteste Teilnehmerin aller bisherigen acht Wettbewerbe seit 2011.

„Das Schöne am Zwölf-Stunden-Schwimmen ist die Bandbreite der Teilnehmer. Hier sind alle Altersklassen vertreten, Leistungssportler und Hobbyschwimmer“, so Daniel Brandenburg aus dem Orga-Team. Auch mehrere Schulklassen aus der Doppelstadt nahmen an der Veranstaltung, die unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Heinz-Peter Becker (SPD) stand, erfolgreich teil. Gäste aus Wageningen, der niederländischen Partnerstadt von Mörfelden-Walldorf, schwammen in einem Mannschaftswettbewerb mit. Sie erreichten stolze 44 000 Meter, wurden aber von den „Warmduschern“ mit 48 700 Metern noch übertroffen.

91 Mal Gold

Leistungssportler konnten besonders bei der 100 Mal 100 Meter Staffel auf ihre Kosten kommen, wo acht Staffeln gegeneinander antraten. „Überwiegend ist unser Zwölf-Stunden-Schwimmen aber auf den Breitensport ausgerichtet“, so Torsten Becker vom Orga-Team. Das zeigt die hohe Anzahl von 268 Teilnehmern, die am Samstag zwischen 8.30 und 20.30 Uhr insgesamt 935 500 Meter schwammen und dabei 91 Mal Gold sowie 109 Mal Silber gewannen.

Für eine Medaille musste je nach Altersklasse eine bestimmte Meterzahl erreicht werden. Gewertet wurden alle vollendeten 100 Meter. Alle Teilnehmer erhielten eine Urkunde. Besonders eifrig schwammen Torsten Trautwein mit 25 200 Metern und Sabine Stöhr mit 14 100 Metern, die jeweils die Erwachsenen-Konkurrenz gewannen. An der Veranstaltung nahmen auch sehr viele Kinder und Jugendliche teil, nämlich 128. Noah Walther gewann mit 16 000 Metern in der Altersgruppe der „Boys“ und stellte dabei einen Rekord auf, denn so viele Meter ist noch nie jemand in dieser Altersklasse geschwommen.

„Ein Riesenerfolg“

Besonders freuen konnten sich auch Amelie Ruhland, Gewinnerin bei den „Girls“, Maximilian Hoffmann, Sieger bei den „Jungen“ und Pauline Salomon, die bei den „Mädchen“ gewann. Pauline Salomon schwamm bei den „Mädchen“ bemerkenswerte 17 200 Meter und landete damit vor den beiden Zweitplatzierten Fiona Thurau und Sara Ait Benlaassel, die beide jeweils ebenfalls beachtliche 12 000 Meter erreichten. Eine der mehr als 50 ehrenamtlichen Helferinnen war Verena Marquis: „Es war ein Riesenerfolg heute. Die Stimmung, die Teilnehmerzahl und das Wetter waren super.“

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