Spielplatz

Fünf neue Geräte für Spielplatz am Heimatmuseum geplant

Der Spielplatz am Heimatmuseum soll aufgemöbelt werden. Das hat das Kinder- und Jugendparlament mit Freude vernommen. Ein Bürger kritisierte den gegenwärtigen Zustand.

Informationen aus erster Hand brachte Jugendpfleger Andreas Schmitt am Mittwochabend in die Sitzung des Kinder- und Jugendparlaments mit. Schon Anfang Oktober soll der Spielplatz an der Ecke Schul-/Waldstraße teilweise erneuert werden. Zurzeit wird die Fläche in der Nähe des Heimatmuseums doppelt genutzt.

Schmitt machte darauf aufmerksam, dass einige Spielgeräte schon mehr als 20 Jahre alt seien. Sie würden aufgrund ihres ungenügenden Zustands demontiert und bald durch andere Attraktionen ersetzt. Eine betagte Rutsche war nach der Sitzung im Kulturbahnhof Xpresso schon nicht mehr aufzufinden; der Bauhof hatte sie bereits abgebaut. Falls möglich, würden die in die Jahre gekommenen Geräte repariert und auf anderen Spielplätze wieder verwendet, berichtete Schmitt.

Anstelle der Rutsche werde ein Kletternetz in Form eines Vogelnestbaums aufgestellt. Die Pläne seien mit den Mitarbeitern der Schulkindbetreuung abgestimmt. Die kommunale Einrichtung gehöre derzeit zu den Hauptnutzern des Spielplatzes. Noch vor Abriss des alten Klassentrakts der Grundschule war der

Kindertreff eingezäunt

worden. Mädchen und Jungen aus der Schulkindbetreuung sollen dort spielen können und nicht unverhofft auf die beiden angrenzenden Straßen rennen. Der wegen der Baustelle rudimentär nutzbare Schulhof ist für die Schulkindbetreuung mit maximal bis zu 130 Kindern zu eng.

Ein Bürger, der die öffentliche Sitzung des Jugendparlaments besuchte, machte darauf aufmerksam, dass zwischen dem Bau- und Schutzzaun und einer niedrigen Begrenzungsmauer eine Lücke entstanden sei, in die ein stolperndes Kind geraten könne. Selbst für einen Erwachsenen sei es schwierig, dort wieder herauszukommen, betonte der Mann, der seinen Namen nicht nannte. Schmitt versprach, den Hinweis an die Bauverwaltung weiterzugeben.

Der Bürger erkundigte sich außerdem nach den Plänen, wann das blaue Spielehäuschen mit Obergeschoss und Treppenaufgang, das ein mit Holz verkleidetes Stromhaus der Stadtwerke ist, instandgesetzt werden soll. Es sei immer wieder verschmutzt vorzufinden gewesen.

Der Jugendpfleger berichtete, dass der spielerische Nutzwert des Häuschen mit einer kurvigen Röhrenrutsche erhöht werden solle. Werde die Rutsche nicht gut frequentiert, solle sie woanders eingesetzt werden.

Die Jugendparlamentsmitglieder reagierten angetan von den Plänen, die ab der 40. Kalenderwoche umgesetzt werden sollen. Eine marode Wasser-Matsch-Anlage werde wohl erst im Frühjahr instandgesetzt, wenn sicher sei, dass es keinen Frost gebe, ergänzte Schmitt. Keine Probleme sieht die Sport- und Jugendförderung in einer Doppelnutzung. Tatsächlich seien nicht nur Grundschüler auf der Anlage anzutreffen, sondern auch Mütter mit Kleinkindern. Der Bürger gab zu bedenken, dass ungestüme Schüler ein kleineres Kind verletzen könnten. Jugendbeauftragte Birgit Bootz erwiderte, dass die Schulkindbetreuung das Spielen grundsätzlich beaufsichtige.

Voller Vorfreude und Ideen plant das Kinder- und Jugendparlament für Freitag, 2. November, eine Halloweenparty im Kulturbahnhof Xpresso. Sie wollen die Veranstaltungsräume unter anderem mit künstlichen Spinnweben „verzieren“ und gruselig abdunkeln. Auf die Speisekarte möchten die Kinder zum Beispiel „Augäpfel und Vampirblut“ setzen, selbstverständlich ebenfalls nur zum Schein und jederzeit genießbar. Reihenweise erklärten sich die jungen Parlamentsmitglieder in der jüngsten Sitzung bereit, für die Veranstaltung mit Jugendpflegerin Annette Rauch einkaufen zu fahren. Ihr Kollege Andreas Schmitt signalisierte, dass für die Ausstattung der Party genügend Geld bereitgestellt werde. Die Musik eines DJs und verschiedene Spiele sollen den Halloween-Spaß im Xpresso komplettieren.

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