Ein Pädagoge alter Schule

  • VonFranz Heinrich Ott
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Rektor Klaus-Peter Meeth wurde gestern wohl an seinem Lieblingsort in den Ruhestand verabschiedet. In der Schulbücherei dankte er Lehrern, Sekretariat und Bibliothekarinnen.

Rektor Klaus-Peter Meeth wurde gestern wohl an seinem Lieblingsort in den Ruhestand verabschiedet. In der Schulbücherei dankte er Lehrern, Sekretariat und Bibliothekarinnen. Besonders die Lesescouts lagen ihm am Herzen, mit denen er Kindergärten und Altenheim besuchte, um dort vorzulesen, aber auch am „Projekt Junge Zeitung“ der Frankfurter Neuen Presse teilnahm.

37 Jahre übte er den Lehrerberuf aus, davon sechseinhalb Jahre an der Dreieicher Weibelfeldschule. Nicht nur der Personalratsvorsitzenden Lore Salomon kam es vor, als sei er viel länger dagewesen.

Schulleiter Gerhard Kemmerer nannte ihn bei der Überreichung der Entlassungsurkunde einen Pädagogen der alten Schule, der noch von den 68ern geprägt worden sei. Er habe den Schülern nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Verantwortung für die Gesellschaft gelehrt. Als Überraschung für den künftigen Pensionär teilte er mit, dass für ihn der Ehrenbrief des Landes Hessen beantragt worden sei. Er stehe bereits auf der Liste.

Klaus-Peter Meeth griff selbst zur Gitarre um zum Abschied das Lied „Heute hier, morgen dort“ von Hannes Wader zu singen. Ganz wie in den 68ern.

(fho)

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