Sicherheit

Polizeipräsidium Südosthessen: Zwölf neue Polizeihelfer in den Dienst gestellt

Damit sich die Bürger sicherer fühlen können: Zwölf neue Polizeihelfer verstärken ab sofort die Präsenz im Kreis Offenbach.

Landespolizeivizepräsident Wilfried Schmäing hat gestern in Offenbach gemeinsam mit Polizeipräsident Roland Ullmann zwölf neue Polizeihelfer in den Dienst des Polizeipräsidiums Südosthessen gestellt. Der Veranstaltung wohnte auch der Bundestagsabgeordnete Björn Simon bei.

„Der Freiwillige Polizeidienst, der im Jahr 2000 in Hessen eingeführt wurde, hat sich als ein Erfolgsmodell erwiesen. Als Ansprechpartner stärken die Polizeihelfer das Sicherheitsgefühl der Bürger“, würdigte Landespolizeivizepräsident Wilfried Schmäing die neuen freiwilligen Helfer bei ihrer offiziellen Indienststellung im Polizeipräsidium Südosthessen.

„Der Freiwillige Polizeidienst verfolgt den Ansatz, Menschen, die aus ihrem Selbstverständnis heraus einen Beitrag zur Verbesserung der Sicherheitslage leisten wollen, die Möglichkeit zu geben, dies im Rahmen eines Ehrenamtes zu tun“, betont Wilfried Schmäing und ergänzt: „Im Vordergrund steht die Präsenz der freiwilligen Helfer in der Öffentlichkeit unter der Leitidee: Präsenz zeigen – beobachten – melden. Der Freiwillige Polizeidienst ist ein wichtiger Beitrag für die Verbesserung der Sicherheit in Hessen.“

Polizeipräsident Roland Ullmann hieß die neu ausgebildeten Polizeihelfer in der Familie der Polizei willkommen und machte die wichtige Rolle des bürgerlichen Engagements als ein Grundpfeiler der Gesellschaft deutlich. Ullmann: „Der Freiwillige Polizeidienst ist ein Gemeinschaftswerk von Land und Kommunen.“ Im Bereich des Polizeipräsidiums Südosthessen versehen nun mit den in den Dienst gestellten Polizeihelfern 85 ehrenamtliche Helfer ihren Dienst unter anderem in Dreieich und Neu-Isenburg.

„Mit ihrem Einsatz wird deutlich, dass die Prävention und der Dienst am Bürger keine alleinigen Aufgaben der Polizei sind, sondern in gesamtgesellschaftlicher Verantwortung liegen“, erklärte Ullmann.

Die Damen und Herren des Freiwilligen Polizeidienstes dürfen Personen befragen, Personalien aufnehmen, Platzverweise aussprechen und verdächtige Gegenstände sicherstellen. Darüber hinaus ist ihnen gestattet, Zeichen und Weisungen im Straßenverkehr zu erteilen.

(red)

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