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Der Raiffeisen-Markt in Königstädten an der Astheimer Straße schließt Mitte Februar.

Unrentabel

Aus für Raiffeisen-Markt in Königstädten

Der Raiffeisen-Markt in Königstädten hat am Samstag, 16. Februar, zum letzten Mal geöffnet. Gestern startete der Räumungsverkauf mit ermäßigten Preisen von 20 und 50 Prozent. Geschäftsführer Kurt-Jürgen Walter macht vor allem die Konkurrenz aus dem Internet verantwortlich.

„Es lohnt sich nicht mehr“, sagt Kurt-Jürgen Walter, der Geschäftsführer des Raiffeisen-Marktes in Königstädten. Früher sei der Markt noch profitabel gewesen. Doch das Internet und Baumarktketten auf der grünen Wiese seien große Konkurrenten. Deshalb wird der Markt an der Astheimer Straße 41 am Samstag, 16. Februar, zum letzten Mal geöffnet haben.

Nur zur Beratung

„Viele Leute kommen, um sich beraten zu lassen, kaufen aber dann anderswo, weil sie denken, dort sei es billiger“, sagt Walter. Auch handele es sich beim Gartenfachmarkt um ein saisonbedingtes Geschäft. Im Frühjahr sei immer viel los. Doch den Rest des Jahres eben nicht. 2013 hatte sich der Markt verkleinert und überließ Teile der Geschäftsräume einem Piaggio-Händler, der dort seine Motorroller verkauft.

Vor 20 Jahren hatte Walter die KJW Gartenpflege eröffnet, die verschiedenste Dienstleistungen rund um den Garten anbietet. Dazu gehören Rodungen, Rasen- und Beetbewässerung, Baumfällarbeiten, Winterdienst und Pflasterarbeiten. Seit einigen Jahren sei der Raiffeisen-Markt nur noch durch dieses Angebot getragen worden. Das Geschäft mit der Gartenpflege soll weitergehen.

Schnäppchen machen

Bis zur endgültigen Schließung des Marktes am 17. Februar können noch jede Menge Schnäppchen gemacht werden. Auf Tiernahrung, auf tellofix-Produkte und Artikel zur Weinbereitung gibt es einen Rabatt von 20 Prozent. Alles andere wird um bis zu 50 Prozent günstiger zu haben sein. Schon bevor der Räumungsverkauf gestern startete, waren einige Kunden gekommen, um sich Ware zurücklegen zu lassen. Was mit den Räumen nach der Schließung geschieht, ist noch nicht bekannt.

von SUSANNE RAPP

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